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AfD will Machbarkeitsstudie zu Geburtenstation

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Vogelsbergkreis (pm). Auch die AfD-Fraktion im Kreistag befasst sich intensiver mit den Kosten für den Neubau des Kreiskrankenhauses in Alsfeld sowie der Geburtenstation. So hat sie einen Antrag zur nächsten Sitzung gestellt, in dem eine Machbarkeitsstudie zur Wiedereinrichtung einer Geburtenstation gefordert wird. Die Machbarkeitsstudie soll rechtliche, personelle und finanzielle Voraussetzungen einer Geburtenstation darlegen und ist unabhängig von der aktuellen Finanzierungsproblematik zu betrachten.

»Bisher liegen diesbezüglich keine Fakten auf dem Tisch, sondern ausschließlich mündliche Aussagen des Landrats«, begründet das Holger Doktorowski. Die Gremien des Kreises und die Bürger hätten ein Recht darauf, die Fakten zu diesem emotionalen Thema aufbereitet dargestellt zu bekommen.

Ein weiterer Antrag zur Kreistagssitzung beschäftigt sich mit der Einführung eines Kreistags-TV. Die Aufnahmen der Redebeiträge im Kreistag sollen so auf der Webseite des Kreises zur Verfügung gestellt werden. Dann könnten sich die Bürgerinnen und Bürger über die Willensbildung im Kreistag barrierearm selbst ein Bild machen.

Ein Antrag der AfD beschäftigt sich mit einem »Tag des Handwerks« an Vogelsberger Schulen. Dieser soll ab der 8. Jahrgangsstufe einmal jährlich im Rahmen eines Projekttages oder Workshops stattfinden. In diesem Rahmen sollen lokale Handwerksbetriebe die Möglichkeit bekommen, sich und ihre Arbeit vorzustellen. Ziel ist dabei, dem massiven Fachkräftemangel in der Handwerksbranche entgegen zu wirken und die Attraktivität des Handwerksberufs für Jugendliche zu steigern.

Darüber hinaus soll eine Vortragsreihe zum Thema »Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen« an den Schulen gefördert werden. Hiermit hat sich das Kreisjugendparlament intensiv auseinandergesetzt hat und Vorträge organisiert. Dieser wichtige Anstoß solle ausgebaut werden, denn viele Kinder in Deutschland zeigten seit Beginn der Coronapandemie psychische Auffälligkeiten.

In Form von Präsenz- oder Online-Vorträgen sollen alle Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe im schulischen Rahmen aufgeklärt und auf Unterstützungsangebote für Betroffene hingewiesen werden.

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