Rund um den großen Teich können die Angler genügend Abstand halten. FOTO: HSO
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Rund um den großen Teich können die Angler genügend Abstand halten. FOTO: HSO

Abangeln in der Trockenau

  • vonHerbert Schott
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Feldatal-Groß-Felda(hso). Es war kürzlich ein herrlicher Herbstsonntag beim Abangeln des AC Feldatal am Badeteich in der Trockenau, und eigentlich stimmte äußerlich alles. Trotzdem war es an diesem Tag anders als sonst. Die Geselligkeit kam zu kurz, und auch nach der Veranstaltung selbst gingen die meisten Angler ohne viele Worte auseinander. Wegen Corona und den auch in der heimischen Region zunehmenden Fallzahlen hatte sich der Vorstand zusammengesetzt und war zum Ergebnis gekommen, das Angeln zwar nicht abzusagen, aber auf das gemeinsame Grillen und den Umtrunk nach der Veranstaltung zu verzichten. Außerdem war die Teichanlage an diesem Tag nur für Vereinsmitglieder zugänglich. Die Abstandsregeln einzuhalten, war am Badeteich überhaupt kein Problem, weil ausreichend Platz rund um das große Gewässer für die über 20 Angler vorhanden war. Pünktlich um 8.30 Uhr startete man mit dem Angeln, und es dauerte auch nicht sehr lange, bis die ersten Fische an den Haken gingen. In erster Linie wurden an diesem Sonntagvormittag Regenbogenforellen der unterschiedlichsten Größen gefangen. Bemerkenswert war dabei doch, dass die Fänge rund um den Teich sehr unterschiedlich ausfielen. So gab es zwei Plätze, wo einzelne Angler sehr guten Erfolg hatten. An anderen Stellen gingen maximal zwei Fische an die Angel, und bei manchem Angler stellte sich kein Erfolg ein.

Arbeitseinsätze

Mit dem Abangeln endet nun die offizielle Saison an der Felda und an den Teichen. Für die Mitglieder stehen aber in den nächsten Wochen noch einige Arbeitseinsätze an. Wie bereits berichtet, wurde der Blaupfützenteich in Zeilbach fertig ausgebaggert und die Uferstreifen wurden bereits gefräst und eingesät. Nun muss noch ein neuer Mönch gesetzt werden, der in dieser Woche angeliefert wird. Dazu muss der Grund für den Abfluss vorbereitet werden und weiterhin auch noch der Zufluss aus dem Vorfluter hergerichtet werden. Weil es sich um einen sogenannten "Himmelsteich" handelt (Zufluss nur über Oberflächenwasser), bleibt zu hoffen, dass der Teich sich durch reichlich Niederschläge im Herbst/Frühjahr füllt. Die Mitglieder werden zu den Arbeitseinsätzen kurzfristig über die vereinseigene Info-App benachrichtigt. Der Vorstand bittet um rege Teilnahme und verweist auch noch darauf, dass dies wohl die letzten Möglichkeiten sein werden, um die erforderlichen Pflichtstunden für das Jahr 2020 abzuleisten.

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