51-jähriger Motorradfahrer prallt frontal gegen Auto

Romrod (pwr). Zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Verletzten kam es am Freitagmittag gegen auf der Landesstraße zwischen Romrod und Zell.

Romrod (pwr). Zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Verletzten kam es am Freitagmittag gegen auf der Landesstraße zwischen Romrod und Zell.

Ein 51-jähriger Motorradfahrer aus Kirtorf prallte nach dem Befahren einer Rechtskurve frontal gegen das Auto eines 77-jährigen Mannes aus Zell. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Zweiradfahrer mehrere Meter durch die Luft auf einen Hang, seine Maschine drückte sich tief in den Motorraum des Autos und begann zu brennen. Nur wenige Minuten später trafen die Feuerwehren Zell und Romrod an der Unfallstelle ein. Den Feuerwehrleuten bot sich als Anblick ein Trümmerfeld auf mehreren hundert Metern auf der Landesstraße verteilt, dazwischen zwei eng verkeilte und brennende Fahrzeuge. Zumeist vorher noch an einem sonnigen Urlaubstag verweilend, standen die freiwilligen Feuerwehrleute von der einen auf der anderen Minute einem schrecklichen Unfall gegenüber. "Wir haben sofort mit einem Feuerlöscher die Flammen bekämpft", teilte Gruppenführer Kevin Planz mit. Er traf mit seinen Kameraden zuerst an der Unfallstelle ein. Zuvor war bereits ein Landwirt mit einem Feuerlöscher zur Hilfe geeilt, konnte das Feuer jedoch nur in Schach halten.

Die Feuerwehr Romrod-Mitte setzte im Anschluss noch Löschschaum ein, da das Fahrzeug der Feuerwehr Zell über keinen Wassertank verfügt und nicht weiter löschen konnte. Bis Rettungswagen, Notarztwagen und Rettungshubschrauber eintrafen, mussten sich die Feuerwehrleute auch um die Verletzten kümmern.

"Durch den Aufprall trug der Zweiradfahrer schwerste Verletzungen davon", teilte Polizeipressesprecher Wolfgang Keller mit. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Marburger Klinik geflogen.

Ein Rettungswagen brachte den schwer verletzten Autofahrer in das Kreiskrankenhaus nach Alsfeld.

Die gesamte Straße war während der Rettungsarbeiten und der Bergung voll gesperrt. Schon von Weitem waren die vielen Rettungsfahrzeuge mit ihren blauen Blinklichtern zu sehen und lockten auch Schaulustige an. Auslaufendes Öl und Benzin nahm die Feuerwehr mit Bindemittel auf.

Durch den starken Sonnenschein brannten sich die Betriebsstoffe jedoch förmlich in den Asphalt, sodass die Feuerwehrleute zudem noch mit Wasser und einem sogenannten Benetzungsmittel die Straße zu reinigen versuchten.

Die Straßenmeisterei war dazu auch im Einsatz. Ob durch das Feuer die Straße beschädigt wurde, ist noch unklar. Den entstandenen Sachschaden schätzte die Polizei vorerst auf rund 30 000 Euro.

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