Vermittlung geht weiter 

Über 100 Mitarbeiter betroffen: Lidl gibt Reiseveranstaltung auf 

Lidl gibt die Reiseveranstaltung auf und will sich nur noch um die Vermittlung kümmern. Mit den betroffenen Mitarbeitern soll nurn gesprochen werden.  

  • Lidl gibt die Reiseveranstaltung auf.
  • Vermittlung soll beibehalten werden.
  • Zukunft vieler Mitarbeiter noch unklar.  

Neckarsulm - Der Discounter Lidl verabschiedet sich aus dem Geschäft als Reiseveranstalter und tritt künftig nur noch als Urlaubsvermittler auf. Der Betrieb der eigenen Reiseveranstalter „JT Touristik“ und „Lidl holidays“ werde zum 31. Oktober 2020 vollständig eingestellt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit und bestätigte damit Informationen des Branchendienstes fvw

Die für das Online-Geschäft zuständige Lidl Digital wolle ihr Kerngeschäft stärken und die Ressourcen dafür bündeln, hieß es zur Begründung. Das Portal „lidl-reisen.de“ solle zwar erhalten bleiben, dort würden künftig aber nur noch Angebote von Partner-Veranstaltern vermarktet und vermittelt.

Lidl: Viele Mitarbeiter betroffen - Alternative innerhalb der Schwarz-Gruppe?

Betroffen sind laut Lidl etwa 120 Mitarbeiter, mit denen nun Gespräche geführt würden. Ziel sei es, möglichst vielen eine Alternative innerhalb der Schwarz-Gruppe, zu der Lidl gehört, aufzuzeigen.

Zuletzt wurde bei Lidl eine Snack-Salami zurückgerufen. Der Verzehr soll innere Verletzungen hervorrufen können. Auch die Firma Hansaplast musste einige ihrer Produkte zurückrufen

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dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Matthias Balk

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