66 Prozent vermuten Auswirkungen

Black Friday: Einkauf vor Weihnachten? Vorsicht, bei diesen Produkten gibt es Lieferengpässe

  • VonLucas Maier
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Im Corona-Jahr ist einiges anders: Auf den bevorstehenden Black Friday 2021 wirken sich Lieferengpässe und die Pandemie aus.

Kassel – Playstation 5, Fahrrad oder Laptop: Die auch durch die Corona-Krise* verursachten Lieferengpässe bereiten vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern Kopfzerbrechen. 66 Prozent von ihnen rechnen auch zum Black Friday 2021* mit Auswirkungen auf das Shopping bei Amazon* und Co. Das fand eine repräsentative Studie des Verbraucher-Portals Idealo heraus.

Knapp zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) rechnen damit, dass sich die Lieferzeiten zum Black Friday bei Amazon und Co. verlängern werden. 27 Prozent gehen sogar noch weiter: Sie verzichten auf die Black-Friday-Angebote und greifen zu, sobald ein Produkt wieder lieferbar ist. Auch der Einzelhandel sieht den Lieferengpässen eher pessimistisch entgegen.

Black Friday 2021: Lieferengpässe verunsichern Kunden bei Amazon und Co.

Lieferengpässe nicht nur zu Black Friday 2021: Studie prognostiziert Probleme bis Sommer 2022

Nicht nur zum Black Friday oder zu Weihnachten wird es Engpässe geben, sondern bis weit in das Jahr 2022, so eine Studie des ifo-Instituts. Am schwersten treffen die derzeitigen Lieferengpässe die Fahrrad-Branche. Zeitweise waren hier sogar 100 Prozent der Firmen von Nachschubproblemen betroffen. „Die Produktauswahl wird zu Weihnachten und lange danach eingeschränkt sein“, so Klaus Wohlrabe, Leiter des ifo-Instituts.

ProdukteGeschätzte Dauer der Lieferengpässe (In Monaten)
Fahrräder18,4
Möbel12,5
Spielwaren11,2
Baumärkte10,3
Kfz-Handel9,4
Computer und Software 9,4
Elektronische Haushaltsgeräte9,4
Quelle: ifo Konjunkturumfragen, Oktober 2021

Laut dem ifo-Institut werden sich die Lieferengpässe auch im Geschäft vor Weihnachten auf die Preise niederschlagen. Demnach hat ein Großteil der Unternehmen eine Erhöhung der Preise in Aussicht gestellt. Das dürfte Schnäppchen zu Black Friday noch begehrter machen*.

Lieferengpässe zum Black Friday 2021: Corona sorgt für veränderte Budgetplanung

Trotz der von vielen erwarteten Komplikationen zum Black Friday 2021*, wird im Schnitt mehr Geld für das Shopping-Erlebnis bei Amazon und Co. eingeplant. Rund 26 Prozent mehr Geld wollen Verbraucher im Vergleich zum Vorjahr für die Schnäppchenjagd an Black Friday ausgeben. Im Schnitt entspricht das 334 Euro pro Person, so die Studie von Idealo. Die Auswirkungen der Corona-Krise machen sich dennoch bei der Budget-Planung vieler bemerkbar.

Deshalb planen Verbraucher weniger Budget für Black Friday 2021 ein Prozentualer Anteil (Bezogen auf 34% die weniger Ausgeben wollen)
Weil sie weniger Schnäppchen als im Vorjahr erwarten:57%
Weil sie weniger Anschaffungen planen:45%
Weil sich die finanzielle Situation auf Grund von Corona verschlechtert hat: 39%
Deshalb planen Verbraucher mehr Budget für Black Friday 2021 ein Prozentualer Anteil (Bezogen auf 25% die mehr Ausgeben wollen)
Weil sie auf mehr Schnäppchen hoffen:76%
Weil sie größere Anschaffungen planen:66%
Weil sie seit der Corona-Pandemie mehr sparen konnten: 56%
Quelle: Studie von Idealo

25 Prozent der Befragten wollen mehr Budget als im Vorjahr einplanen. Von ihnen geben etwa 56 Prozent als Grund an, dass sie während der Corona-Pandemie mehr Geld sparen konnten.

Doch nicht alle wollen beim Black Friday 2021 mehr Geld ausgeben als im Jahr 2020. Rund 34 Prozent der Befragten planen weniger Geld für das Black Friday Shopping ein als noch im Jahr zuvor. Bei 39 Prozent von ihnen liegt es laut der Umfrage an einer schlechteren finanziellen Situation, ausgelöst durch die Corona-Krise. Wie sich die Lieferengpässe am Ende auf das Black Friday Shopping auswirken werden, bleibt abzuwarten. (Lucas Maier) *hna.de ist Teil von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Ennio Leanza/dpa

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