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3G in Bus und Bahn: Bei Corona-Verstoß drohen bis zu tausend Euro Bußgeld

  • Katharina Küpper
    VonKatharina Küpper
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Die Corona-Maßnahmen werden wieder strenger. 2G- und 3G-Regeln werden ausgearbeitet. Jetzt auch für Bus und Bahn. Ein Überblick, was Fahrgäste jetzt erwartet.

Update, Mittwoch (24. November), 19 Uhr: Deutschland – Bus- und Bahn-Passagiere müssen ab sofort neben Fahrschein und Maske auch einen Negativ-Nachweis gegen Corona* mitnehmen. Eine 3G-Regel in öffentlichen Verkehrsmitteln ist am Mittwoch (24. November) in Kraft getreten, weiß RUHR24*. Was Geimpfte, Genesene und Ungeimpfte jetzt beachten müssen.

UnternehmenDeutsche Bahn
CEORichard Lutz (22. März 2017–)
SitzBerlin
GründungJanuar 1994, Berlin

Corona-Regel: 3G in Bus und Bahn – die Konsequenzen für Fahrgäste im Überblick

Erstmeldung, Montag (22. November), 16 Uhr: Nach 3G im Job soll die Maßnahme auch für Bus und Bahnen folgen. Allerdings wird die neue Regel wohl nicht vor Mitte der Woche Inkrafttreten, hieße es aus dem Präsidialamt, wie die DPA berichtet. Die Bundesregierung gehe von Mittwoch (24. November) aus, bis Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das erneuerte Infektionsschutzgesetz unterzeichnet.

Das Vorhaben soll die Ausbreitung der Corona-Zahlen verlangsamen. Insbesondere für Ungeimpfte ist die neue Corona-Regel mit einem großen Mehraufwand verbunden. Doch auch für die Verkehrsbetriebe bedeuten sie große Umstände: Die DSW21 aus Dortmund etwa machte ihrer Verärgerung schon Wind* und appellierte an die „Vernunft der Politik“.

Corona: 3G in Bus, Bahn und Zügen – Ungeimpfte vor Herausforderungen

Die 3G-Regel – also dass man nur noch geimpft, genesen oder negativ getestet mit Bus und Bahn unterwegs sein darf – gilt für alle. Davon ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren. Bei Schülern werde davon ausgegangen, dass sie in der Schule täglich getestet werden.

Während es die Bürgertests wieder kostenlos an den Teststationen gibt, ist der Arbeitgeber jetzt dazu verpflichtet, zwei zur Verfügung zu stellen.

Corona-Schnelltests sind bald Pflicht für Ungeimpfte, wenn sie mit Bus und Bahn fahren wollen.

Corona: 3G-Kontrollen im öffentlichen Verkehrsmitteln – Deutsche Bahn (DB) will über Ablauf informieren

Vor besondere Probleme werden diejenigen gestellt, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Teststation kommen. Immerhin darf der Test nicht älter als 24 Stunden alt sein.

Doch auch die Deutsche Bahn (DB) sowie die städtischen Verkehrsbetriebe werden vor neue Herausforderungen gestellt. Stichwort Kontrollen. Diese unterliegen nämlich den Unternehmen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen teilte deswegen mit: „Die Verkehrsunternehmen gehen daher bereits jetzt auf Polizei und Ordnungsämter vor Ort zu, damit gemeinsam effektive Stichproben durchgeführt werden können.“ Dies erhöhe auch die Sicherheit der Kontrolleure.

Corona: Ohne 3G in Bus, Bahn und Zug unterwegs – drastische Strafen drohen

Vielerorts ist es aber noch unklar, wie kontrolliert werden soll. Es läuft aber offenbar auf Stichproben hinaus. Die Deutsche Bahn will aber schon bald genauere Informationen bekannt geben, wie sie die 3G-Regel in ICE- und IC-Zügen umsetzen will.

Ein Sprecher teilte mit: „Die DB bereitet sich auf die Umsetzung der jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vor.“ Allerdings ist auch hier nicht mit flächendeckenden Kontrollen zu rechnen. Wer ohne 3G-Nachweis unterwegs ist, dem drohen drastische Strafen. Genau wie beim Fahren ohne Fahrschein dürfen die Personen der Bahn verwiesen werden, darüber hinaus forderte etwa NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst Geldstrafen bis zu 1000 Euro.

Während in Bus und Bahnen sowie bei der DB in Zukunft 3G gelten soll, wird es in Taxen vorerst weiterhin lediglich eine Maskenpflicht geben. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Ina Fassbender/AFP, RUHR24

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