Zwei Kantersiege

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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  • Volkmar Köhler
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Die SG Kleenheim II hat Spitzenreiter HSG VfR Eintracht Wiesbaden kein Bein stellen können und ihr Heimspiel in der Handball-Landesliga der Frauen mit 27:33 verloren. Die Schützenhilfe für den Rangdritten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, der das Derby gegen den TV 05/07 Hüttenberg mit 34:21 gewann, blieb also aus. Auf nunmehr 12:12 Punkte kommt die HSG Lumdatal, die keine Mühe hatte, sich bei Schlusslicht FSG Gettenau/Florstadt mit einem 33:18-Kantersieg durchzusetzen.

Die SG Kleenheim II hat Spitzenreiter HSG VfR Eintracht Wiesbaden kein Bein stellen können und ihr Heimspiel in der Handball-Landesliga der Frauen mit 27:33 verloren. Die Schützenhilfe für den Rangdritten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, der das Derby gegen den TV 05/07 Hüttenberg mit 34:21 gewann, blieb also aus. Auf nunmehr 12:12 Punkte kommt die HSG Lumdatal, die keine Mühe hatte, sich bei Schlusslicht FSG Gettenau/Florstadt mit einem 33:18-Kantersieg durchzusetzen.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen - TV 05/07 Hüttenberg II 34:21 (19:11): Die Hinrunde hätte für die beiden Mannschaften nicht unterschiedlicher laufen können. Nach elf Spielen teilten sich die Wetzlarerinnen über die Winterpause den zweiten Platz mit der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II, während Hüttenberg auf dem vorletzten Platz steht und gegen den Abstieg kämpft.

Die ersten zehn Minuten des Derbys waren noch recht ausgeglichen (7:6), dann aber konnte sich das favorisierte Heimteam nach und nach absetzen. Frauke Kreiling erzielte mit einem ihrer sechs Siebenmeter-Tore das 13:8 (23.), bevor Lena Eichhöfer für den 19:11-Pausenstand sorgte.

Bereits im Hinspiel konnten die Grün-Weißen in Hüttenberg gewinnen und somit perfekt in die Saison starten. Auch der Auftakt in die Rückrunde sollte nicht anders laufen. Dem 26:14 (42.) von Kapitänin Corinna Hahn folgte zwar noch einmal ein Drei-Tore-Lauf der Gäste, doch im Endeffekt mussten diese sich früh und mit 21:34 auch deutlich geschlagen geben. Besonders wegen der erneut stark aufspielenden Grün-Weißen Frauke Kreiling, die nur einen von sieben Siebenmetern verwarf und insgesamt zehn Treffer erzielte und die schon in der Hinrunde konstant gute Leistungen zeigte.

Die HSG feiert somit den dritten Sieg in Folge und festigt den zweiten Tabellenplatz, während Hüttenberg bloß drei Siege aus den ersten zwölf Spielen zu verbuchen hat und mit 352 Gegentoren die schwächste Abwehr der Liga stellt.

Dutenhofen/Münchholzhausen: Scholz, Pafla; Schäfer (4), Hahn (2), Altenheimer, Majstorovic (1), Naumann (6), Bender (4), Klein (2), Walter, Kreiling (10/6), Carotenuto (3), Otto, Eichhöfer (2). - Hüttenberg II: Blum; Klaus (1), Kunzig (4), Couper, Janz, Luh (2), Blasini, Lüling (6/2), Taylor (1), Schmidt (5), Klein, Andermann, Nicolai, Seipp (2). - Zuschauer: 50. – SR: Weber/Winter. – Zeitstrafen: 2:6. Minuten. – Strafwürfe: 7/6:2/2

FSG Gettenau/Florstadt – HSG Lumdatal 18:33 (10:13): Erstes Spiel, erster Sieg unter der Federführung des neuen Trainers Andreas Nau, der einen guten Start seiner Mannschaft sah. Dank guter Abwehrarbeit gelangen sofort Ballgewinne, die per Gegenstoß oder in der zweiten Welle zum Abschluss gebracht wurden. So netzte Franziska Müller in der dritten Minute bereits zum 4:0 ein. "Das hatten wir extra noch einstudiert und es hat gut funktioniert", lobte Nau.

In der Folge leistete sich die HSG jedoch immer wieder technische Fehler, war unkonzentriert in der Abwehr und ermöglichte es den Gästen, in der ersten Halbzeit dran zu bleiben. Nach der Pause legte Lumdatal einen Zahn zu, agierte viel konzentrierter und bot eine starke Torhüterleistung. Daraus resultierten schnelle Tore in der ersten und zweiten Welle und die 25:13-Führung durch Franziska Müller in der 45. Minute.

Die Gastgeberinnen waren zwar körperlich überlegen, "aber kräftemäßig und konditionell überfordert, was zu vielen Zeitstrafen und Siebenmetern führte", so Nau. Alles in allem ein verdienter Sieg, der durchaus noch höher hätte ausfallen können.

Lumdatal: Olemotz, Elisath; Sauer (9/8), Linderkamp (4), Schlapp (6), Elmshäuser (3), Franziska Müller (3), Stein (3), Schmidt, Hasenkamp (3), Madeleine Müller (1), Fuhr (1), Smajek, Cybulski. - SR: Hels/Klein. – Z: 50. – Zeitstrafen: 14:0 Min. – Siebenm.: 6/3:10/8.

SG Kleenheim II - HSG VfR/Eintracht Wiesbaden 33:27 (17:15): Die SG Kleenheim II hat den Start in das neue Jahr gegen den souveränen Tabellenführer HSG VfR/Eintracht Wiesbaden in der Landesliga Mitte der Frauen nicht erfolgreich gestalten können.

Beim 3:2 (5.) brachte Lisa Kiethe Kleenheim II in Führung. Julia Wohlrab gelang das 5:5 (9.), ehe die Gäste durch die starke linke Rückraumspielern Magda Werer, die elf Treffer erzielte, mit 7:5 (11.) führte. Kleenheim II holte sich nach dem 9:10-Rückstand durch Wiesbadens zweitligaerfahrene Linkshänderin Annika Hermenau beim 11:10 (14.) durch Kiethe erneut die Führung zurück. Nach dem 12:12 (21.) durch Oana Ciorba für Wiesbaden kam Kleenheim II besser ins Spiel und ging durch Elena Schuch mit 15:12 (25.) in Front. Leider gelang den Gastgeberinnen bis zur Pause gar nichts mehr und Wiesbaden führte nach fünf Toren in fünf Minuten mit 17:15.

Nach dem Wechsel kam Kleenheim II mehrfach zum Anschlusstreffer wie beim 18:19 (33.) durch Julia Wohlrab. Auch Elena Schuch gelang bei 23:24 (47.) noch einmal der Anschluss. Nach dem 23:26 (48.) durch Jacqueline Becht sorgte Michaela Eisenhardt für das 24:26 (51.), doch beim 25:30 (56.) durch Hermenau war die Partie entschie-den.

"Wiesbaden hat viel individuelle Qualität, die Mannschaft spielt im Kollektiv sehr gut und macht das insgesamt sehr gut", analysierte Kleenheims Trainer Etienne Emmert. "Da kann man nur den Hut vor ziehen", sagt der Kleenheimer Trainer, "wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und 15:12 geführt, dann fehlen mir aber ein bisschen die Worte …"

Kleenheim II: Altenheimer, Jetishi; Eisenhardt (3), Kiethe (6), Schuch (2), Kerstin Schulz, Schäfer (4), Therese Blasig, Wohlrab (2), Kreß, vom Hagen (5), Stephanie Schön (1), Mattheiß, Katja Schön (4/4).

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