3. Liga Frauen

SGK will "für die Verletzten kämpfen"

  • vonVolkmar Köhler
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Die 19-jährige Linkshänderin Lisa Marie Kiethe zählt zu den jungen Talenten im Kader des Frauen-Ost-Drittligisten SG Kleenheim. Am Sonntag trifft sie mit ihrer SGK im Spitzenspiel auf den Tabellenzweiten HC Leipzig. Darüber und über die nähere Zukunft der Kleenheimerinnen haben wir mit der Schwester von Maximilian Kiethe (A-Jugend TV Hüttenberg) gesprochen.

Die 19-jährige Linkshänderin Lisa Marie Kiethe zählt zu den jungen Talenten im Kader des Frauen-Ost-Drittligisten SG Kleenheim. Am Sonntag trifft sie mit ihrer SGK im Spitzenspiel auf den Tabellenzweiten HC Leipzig. Darüber und über die nähere Zukunft der Kleenheimerinnen haben wir mit der Schwester von Maximilian Kiethe (A-Jugend TV Hüttenberg) gesprochen.

Frau Kiethe, wie sind Sie mit Ihrer Leistung bislang zufrieden?

Lisa Kiethe: Ich war bis Ende Oktober verletzt; zufrieden bin ich nie mit mir, dann wäre ich ein schlechter Sportler; auch wenn ich vier Tore geworfen habe, bin ich nie komplett mit mir zufrieden. Die jungen Spielerinnen wollen sich immer weiter entwickeln, man lernt nie aus.

Was kann Kleenheim gegen Leipzig erreichen?

Kiethe: Wir sind recht wenige Feldspielerinnen. Von denen, die spielen können, waren Tanja Schorradt, Kim Winkes und ich u.a. auch verletzt. Es wird schwierig für uns. Wir wollen für die Verletzten kämpfen, alles reinlegen, was geht, und alles geben, um zu gewinnen. Die jungen Spielerinnen haben die Chance, sich zu beweisen, zu etablieren. Egal wie schlecht die Ausgangsposition ist, wir müssen bis zum Schluss kämpfen.

Was ist aus Ihrer Sicht am Ende der Runde für die SG Kleenheim möglich?

Kiethe: Wir wollen so weit oben spielen wie es möglich ist, die Gegner so gut es geht ärgern und uns als junge Mannschaft immer weiter entwickeln.

Wie sehen Sie die Entwicklung der Mannschaft in der nächsten Saison?

Kiethe: Die jungen Spielerinnen werden von den erfahreneren wie Tanja Schorradt oder Kim Winkes gefordert und gefördert. Sie können sich immer wieder beweisen. Wir halten zusammen, können in zwei, drei Jahren vielleicht wieder aufsteigen. Das ist eine super Truppe, wir können als jüngere Spielerinnen viel lernen. (Foto: bke)

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