Wetzlar biegt Spiel noch um

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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Sieg und Niederlage gab es für die heimischen Handballer der männlichen Jugend B in der Oberliga. Der Tabellenvorletzte TV Hüttenberg musste sich auch der TSG Münster mit 20:24 geschlagen geben und hat nun sieben Niederlagen und zwei Siege auf dem Konto. Spitzenreiter HSG Wetzlar U17 machte mit dem 25:23-Erfolg bei der HSG Hanau einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft.

Sieg und Niederlage gab es für die heimischen Handballer der männlichen Jugend B in der Oberliga. Der Tabellenvorletzte TV Hüttenberg musste sich auch der TSG Münster mit 20:24 geschlagen geben und hat nun sieben Niederlagen und zwei Siege auf dem Konto. Spitzenreiter HSG Wetzlar U17 machte mit dem 25:23-Erfolg bei der HSG Hanau einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft.

HSG Hanau – HSG Wetzlar U17 23:25 (12:12): Die Mannschaft von Trainer Martin Saul tat sich lange Zeit schwer, Hanau in Schach zu halten. In der Anfangsphase war es Daniel Maluka, der dem grün-weißen Angriff mit einfachen Toren seinen Stempel aufdrückte. "In der ersten Halbzeit ging der Plan auf, mit einer 5:1-Abwehr die Heimmannschaft unter Druck zu setzen und in die Kleingruppe zu zwingen", erläuterte Saul. Im Angriff leisteten sich seine Jungs jedoch zu viele überhastete Fehlwürfe, sodass nach wechselnden Führungen mit einem 12:12 die Seiten gewechselt wurden. Nach der Pause hatte sich Hanau besser auf die Wetzlarer 5:1-Deckung eingestellt und ging in der 36. Minute mit 19:16 in Führung. Saul stellte seine Abwehr auf 6:0 um, was die nötige Stabilität brachte, um das Spiel im letzten Viertel umzubiegen. "Hanau hat uns alles abverlangt, das waren hart erarbeitete Punkte. Ein Sonderlob hat sich der Rückraum verdient, der 16 der 25 Tore erzielte. Außerdem sind wir in der Abwehr beweglicher geworden", bilanziert ein erleichterter Saul, für den die größere Ausgeglichenheit seines Kaders den Ausschlag gab. – Wetzlar: Rinn, Schneider; Grassl, Anhäuser, Boczkowski, Kleemann, Klimpke (3), Schmidt (3), Kunzendorf (3), Frenko, Maluka (8), Waldgenbach (8/3), Müller.

TV Hüttenberg – TSG Münster 20:24 (9:9): Der TVH tat sich zu Beginn schwer, die sehr passiv verteidigenden Münsterer in Bewegung zu bringen und sich gute Wurfmöglichkeiten zu erarbeiten. So lief man in den ersten Minuten einem Rückstand hinterher, vor allem aufgrund überhasteter Abschlüsse. Eine gute Deckungsarbeit, ergänzt durch einen über das gesamte Spiel gut aufgelegten Torwart Henni Naß, war es jedoch zu verdanken, dass Hüttenberg dennoch die erste Halbzeit sehr ausgeglichen gestalten konnte. "Zu Beginn der zweiten Halbzeit fanden wir kaum einen Zugriff in der Deckung und leisteten uns zu überhastete Abschlüsse, sodass Münster vorentscheidend auf fünf Tore wegziehen konnte", erklärte Coach Michael Ferber. "Zusammenfassend zeigte meine Mannschaft eine gute kämpferische Leistung und phasenweise eine gute Angriffsdisziplin", bilanzierte er. – Hüttenberg: Rüspeler, Naß; Puselja, Stankewitz (1), Kirschner (2), Opitz, Roth (8), Schwarz (4/3), Seibert (1), Steinbach (1), Ambrosius, Dreuth (1), Nandzik (1), Hantl (1).

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