Handball

Wettenberg im Derby zu Gast beim TV Hüttenberg U23

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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Mit der HSG Wetzlar U23, der HSG Wettenberg und der SG Kleenheim bekleiden drei heimische Mannschaften in der Handball-Oberliga nach Abschluss der Vorrunde die Plätze eins bis drei.

Die SG Pohlheim fiel auf den sechsten Rang zurück, und nach drei Siegen in Folge ist der TV Hüttenberg U23 auf den neunten Platz vorgerückt. So haben es die Hüttenberger mit der HSG Wettenberg zu tun, einer Mannschaft, die nach den letzten Erfolgen (fünf Siege hintereinander) Platz zwei bekleidet und mit der Empfehlung eines 29:24-Erfolges bei der HSG Pohlheim in dieses Derby geht. Die Pohlheimer stehen ihrerseits vor dem schweren Gang nach Wiesbaden. So bezwang die gastgebende HSG VfR/Eintracht vor Wochenfrist die ambitionierte ESG Gensungen/Felsberg und will sich mit einem erneuten Sieg vom Tabellenende weiter absetzen. Im Spiel gegen Schlusslicht Hünfelder SV möchte die SG Kleenheim die Heimniederlage gegen den TV Kirchzell zumindest ein wenig vergessen machen und den Anschluss an die beiden Führenden aufrechterhalten. Spitzenreiter HSG Wetzlar U23 musste vor sechs Tagen bei der SG Rot-Weiß Babenhausen mit einem Unentschieden zufrieden sein und ist jetzt bei der TSG Offenbach-Bürgel zu Gast. Die HSG bezog in der Vorrunde gegen die Handballer vom Main eine knappe Niederlage und möchte diesmal den Spieß umdrehen. Zuletzt bezog die TSG eine Fünf-Tore-Niederlage gegen Umstadt/Habitzheim; so sollte doch auch für den Spitzenreiter in der ESO-Sportfabrik etwas zu machen sein. Alle Spiele mit heimischer Beteiligung werden übrigens am Samstag ausgetragen.

TV Hüttenberg U23 – HSG Wettenberg (Sa., 18 Uhr/Sportzentrum): Auf seine Abwehr kann sich TVH-Trainer Alois Mráz verlassen. Gegen den angriffsstarken TSV Vellmar kassierte seine Mannschaft am vergangenen Wochenende nur 24 Gegentreffer und verließ als Sieger das Parkett. Nun kommt mit der HSG Wettenberg eine Mannschaft nach Hüttenberg, die einen noch besseren Lauf hat als die Gastgeber. "Wir haben nach der Winterpause wieder eine Woche mehr trainiert", stellt der 39-Jährige fest und hofft, dass sich das auch in der Leistung gegen den Nachbarn niederschlägt. Der ehemalige tschechische Nationalspieler fordert von seinen Spielern: "Wir müssen die erste Welle der Wettenberger stoppen und in der Abwehr kompakt stehen." Gelingt das, dann könnte der Bundesliga-Nachwuchs vielleicht den Coup von der Vorrunde wiederholen. Mráz kann dieselbe Mannschaft einsetzen, die zuletzt Vellmar in die Knie zwang; fraglich ist lediglich der Einsatz von Evgenij Chalepo (Verletzung am Sprunggelenk).

Für die Wettenberger ist es das zweite Auswärtsderby hintereinander. HSG-Trainer Axel Spandau erinnert daran, dass die Hüttenberger in der Vorrunde in "allen Belangen dominiert" haben. "Das wollen wir natürlich ändern bzw. korrigieren", verspricht der Coach. Die Gäste sind sich nach Angaben ihres Coaches "der Schwere der Aufgabe bewusst". So weiß Spandau, dass die "3:2:1-Abwehr des TVH unbequem ist, aber nicht unbezwingbar". Also werden sich die Gäste "auf intensive 1:1-Duelle vorbereiten" und die eigenen "Abwehrqualitäten dagegenstellen". Ein besonders Augenmerk will man bei der HSG auf Spielmacher Tim Lauer, den Rückraumschützen Johannes Klein, Max Panther am Kreis und Jonas Schmidt auf Rechtsaußen richten.

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