Pohlheim unter Druck

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Die Wochenend-Aufgaben für die vier heimischen Mannschaften in der Handball-Oberliga Hessen haben es in sich. So ist die HSG Kleenheim-Langgöns am Samstagabend beim TV Kirchzell zu Gast, der bei 19:9 Punkten den vierten Platz bekleidet und im Falle eines eigenen Sieges in der Tabelle Boden gut machen würde. Auf jeden Fall würden die Unterfranken bei einem Erfolg an den Kleenheimern vorbeiziehen. Tabellenführer TSG Offenbach-Bürgel wird ebenfalls am Samstag in Holzheim bei der HSG Pohlheim auflaufen und damit bei einer Mannschaft, die siebenmal hintereinander verloren hat. Eine besonders schwere Aufgabe für den Drittletzten im Tableau. Schlusslicht TV Hüttenberg U23 läuft bei bislang drei Siegen Gefahr, im Abstiegskampf den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren, zumal die Aufgabe bei TuS Dotzheim alles andere als leicht zu werden verspricht. Auch die HSG Wettenberg ist am Samstag gefordert. Die Wettenberger können mit einem Sieg gegen den TV Büttelborn der Spitzengruppe näher kommen und außerdem den heimischen Teams Schützenhilfe im Abstiegskampf leisten.

Die Wochenend-Aufgaben für die vier heimischen Mannschaften in der Handball-Oberliga Hessen haben es in sich. So ist die HSG Kleenheim-Langgöns am Samstagabend beim TV Kirchzell zu Gast, der bei 19:9 Punkten den vierten Platz bekleidet und im Falle eines eigenen Sieges in der Tabelle Boden gut machen würde. Auf jeden Fall würden die Unterfranken bei einem Erfolg an den Kleenheimern vorbeiziehen. Tabellenführer TSG Offenbach-Bürgel wird ebenfalls am Samstag in Holzheim bei der HSG Pohlheim auflaufen und damit bei einer Mannschaft, die siebenmal hintereinander verloren hat. Eine besonders schwere Aufgabe für den Drittletzten im Tableau. Schlusslicht TV Hüttenberg U23 läuft bei bislang drei Siegen Gefahr, im Abstiegskampf den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren, zumal die Aufgabe bei TuS Dotzheim alles andere als leicht zu werden verspricht. Auch die HSG Wettenberg ist am Samstag gefordert. Die Wettenberger können mit einem Sieg gegen den TV Büttelborn der Spitzengruppe näher kommen und außerdem den heimischen Teams Schützenhilfe im Abstiegskampf leisten.

TuS Dotzheim – TV Hüttenberg U 23 (Sa., 19 Uhr/Sporthalle Schelmengarten Dotzheim): Die Dotzheimer sind im bisherigen Saisonverlauf den vor Beginn geäußerten Einschätzungen nicht gerecht geworden und bekleiden mit 13:15 Punkten derzeit den achten Tabellenplatz. Am vergangenen Wochenende musste der Aufsteiger eine 26:36-Niederlage beim TV Kirchzell hinnehmen. "Die Mannschaft will sich sicherlich rehabilitieren", stellt TVH-Coach Torsten Menges fest. Als Aktivposten bei Dotzheim nennt Menges u. a. Johannes Schuhmacher und Maximilian Schubert. Kenneth Fuhrig, der Sohn des ehemaligen Nationalspielers Mike Fuhrig, wird ebenfalls zu beachten sein. "Wir können in Dotzheim ohne Druck aufspielen", erklärt Menges, "und wenn wir da einen Punkt mitnehmen, sagen wir auch nicht nein." In eigener Halle mussten die Hüttenberger gegen Dotzheim Ende September eine deutliche 20:27-Niederlage hinnehmen.

TV Kirchzell – HSG Kleenheim-Langgöns (Sa., 19.30 Uhr/Parzivalhalle Amorbach): "Der Kirchzell ist eine sehr heimstarke Mannschaft", berichtet HSG-Trainer Matthias Wendlandt und ergänzt: "Die Spieler sind körperlich stark und spielen eine sehr schnelle zweite Welle." Aus gutem Grund verweist der Kleenheimer Coach darauf, dass die Franken über das beste Torverhältnis der Liga verfügen und sehr ausgeglichen besetzt sind. "Leider hat sich bei uns Torhüter Jens Elsner schwer verletzt und wird den Rest der Saison ausfallen", berichtet der Coach der Gastgeber. "Fehlen wird außerdem Julian Reusch (erkrankt)."

HSG Pohlheim – TSG Offenbach-Bürgel (Sa., 20 Uhr/Sporthalle Holzheim): "Wir müssen wieder unsere besonderen Tugenden in die Waagschale werfen", fordert HSG-Trainer Jens Dapper. Dass die Partie gegen den Spitzenreiter alles andere als leicht ist, steht außer Frage, zumal die Pohlheimer wegen der Niederlagenserie nicht unbedingt mit übermäßig viel Selbstvertrauen in die Partie gehen werden. Allerdings macht Dapper seiner Mannschaft Mut und weist darauf hin, dass in der Oberliga keine Mannschaft unschlagbar sei. In personeller Hinsicht ist es bei der HSG nicht gerade zum Besten bestellt. "Am Dienstag habe ich mit drei Feldspielern und zwei Torhütern trainiert", berichtete Dapper. Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus.

HSG Wettenberg – TV Büttelborn (Sa., 20 Uhr/Großsporthalle Launsbach): "Wir erwarten einen harten Kampf und wollen das Ergebnis aus der Hinrunde – 29:25 für die Büttelborner – wieder gerade rücken", erklärte HSG-Trainer Axel Spandau. Fehlen werden bei den Wettenbergern Tom Warnke (Ellenbogenverletzung) sowie Moritz Schäfer und Lukas Foos (aus schulischen Gründen). So sind Ergänzungen aus dr zweiten Mannschaft möglich. "Wir wollen zu Hause eine Macht bleiben", wünscht sich der Wettenberger Trainer, der weiß, dass die Büttelborner im 1:1-Spiel sehr stark sind. Von Maximilian Kehlenbach im Rückraum sowie den Außen Bogdan Dragovic und Philipp Wesp dürfte die größte Gefahr ausgehen.

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