Nicht wie in der Hinrunde

  • vonRainer Schmidt
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Zwei Punkte trennen die HSG Wetzlar U19 in der Handball-Bundesliga der Jugend vom Spitzenduo der Staffel Ost. Mit einem Spiel weniger auf dem Konto ist damit noch alles drin im Kampf um die Viertelfinalplätze. Am Sonntag ist der Tabellenzehnte TSG Friesenheim zu Gast, gegen den man noch etwas gutzumachen hat. Für den TV 05/07 Hüttenberg sind die ersten Plätze etwas weiter weg. Drei Punkte fehlen den Mittelhessen zur Spitze, zwei zum Dranbleiben wollen sie am Sonntag beim HC Erlangen einheimsen.

Zwei Punkte trennen die HSG Wetzlar U19 in der Handball-Bundesliga der Jugend vom Spitzenduo der Staffel Ost. Mit einem Spiel weniger auf dem Konto ist damit noch alles drin im Kampf um die Viertelfinalplätze. Am Sonntag ist der Tabellenzehnte TSG Friesenheim zu Gast, gegen den man noch etwas gutzumachen hat. Für den TV 05/07 Hüttenberg sind die ersten Plätze etwas weiter weg. Drei Punkte fehlen den Mittelhessen zur Spitze, zwei zum Dranbleiben wollen sie am Sonntag beim HC Erlangen einheimsen.

HC Erlangen – TV 05/07 Hüttenberg (Sonntag 13 Uhr, Hirsemannhalle, Erlangen): Das Unentschieden gegen Hanau vom vergangenen Wochenende fühlt sich aufseiten der Hüttenberger eher wie ein Punktverlust an. Der Abstand auf die Tabellenspitze ist zwar von vier auf drei Punkte geschmolzen, dennoch hat man die Chance vergeben, noch dichter aufzuschließen und in Schlagdistanz auf die beiden Viertelfinalplätze zu kommen. Die nächste Chance bietet sich beim HCE, der mit ausgeglichenem Punktverhältnis auf Rang acht steht. "Im Hinrundenspiel haben wir unsere bisher schlechteste Saisonleistung abgeliefert, da haben wir was gutzumachen, das steht auf jeden Fall fest", fordert Trainer Arno Jung. Mit 24:33 war man Ende September 2017 in eigener Halle untergegangen und hatte sich zwei blaue Augen von Erlangen verpassen lassen. "In erster Linie müssen wir die Körperlichkeit, die Robustheit, die Erlangen auf das Parkett bringt, annehmen. Dazu sind wir bereit, das haben wir auch gegen Hanau hervorragend gezeigt", so Jung. Darüber hinaus muss es seinen Jungs gelingen, die Stockfehler im Angriff zu minimieren. Erlangen verfügt über ein starkes Gegenstoßspiel, das gilt es zu unterbinden. "Dann sollte es auch möglich sein, die Heimreise mit zwei Punkten im Gepäck anzutreten."

HSG Wetzlar U19 – TSG Friesenheim (Sonntag 16 Uhr, Sporthalle Dutenhofen): "Im Heimspiel gegen Friesenheim sind zwei Punkte Pflicht", gibt HSG-Coach Thomas Weber die Marschroute aus. In Friesenheim hatte man Anfang Oktober 2017 einen Punkt hergeschenkt. Nach 14:8-Führung zur Pause erwischte man einen grottenschlechten Start in die zweite Halbzeit und kam mit Glück in letzter Sekunde zum 26:26-Unentschieden. "Wir haben in Coburg vor allem in der zweiten Halbzeit in Abwehr wie Angriff ein gutes Spiel gemacht", schaut Weber positiv nach vorn. So erhofft er sich eine Wiederholung, wenn nicht gar eine Steigerung seiner Mannschaft, um die Punkte in Mittelhessen zu behalten. "Vorsicht ist trotzdem geboten." Wetzlar ist in der Breite besser besetzt als die TSG. Friesenheims Rückraumgefährlichkeit ist überschaubar und soll mit entsprechender Abwehrleistung weiter eingedämmt werden. Zudem gilt es, die 6:0-Abwehr des Gegners in Bewegung zu bringen, die weniger sattelfest scheint und die zweitschlechteste Bilanz der Staffel aufweist. "Es wird, wieder einmal, an uns liegen", sagt Weber, der aber auf keinen erneuten Ausreißer seiner Schützlinge hofft.

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