Lumdatal lässt Kleenheim II keine Chance

Rückschlag für die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen: In der Frauenhandball-Landesliga kassierte die HSG eine 20:23-Niederlage bei der HSG Goldstein/Schwanheim uns ist auf Platz fünf zurückgefallen – mit zwei Zählern Rückstand auf Rang zwei. Im Derby setzte sich die HSG Lumdatal überraschend deutlich mit 31:21 gegen die SG Kleenheim II durch und tauschte mit der Drittliga-Reserve die Plätze – Lumdatal ist Sechser, Kleenheim Siebter. Der TV Hüttenberg II bleibt nach der 21:28-Niederlage gegen die TSG Eddersheim II Vorletzter.

Rückschlag für die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen: In der Frauenhandball-Landesliga kassierte die HSG eine 20:23-Niederlage bei der HSG Goldstein/Schwanheim uns ist auf Platz fünf zurückgefallen – mit zwei Zählern Rückstand auf Rang zwei. Im Derby setzte sich die HSG Lumdatal überraschend deutlich mit 31:21 gegen die SG Kleenheim II durch und tauschte mit der Drittliga-Reserve die Plätze – Lumdatal ist Sechser, Kleenheim Siebter. Der TV Hüttenberg II bleibt nach der 21:28-Niederlage gegen die TSG Eddersheim II Vorletzter.

HSG Lumdatal – SG Kleenheim II 31:21 (16:12): Gebeutelt von den ewigen Personalwechseln hatten die Gäste gegen eine Lumdataler Mannschaft, die vom Trainerwechsel beflügelt scheint, einen schweren Stand. SGK-Trainer Etienne Emmert war nach der Partie so angefressen, dass er sich nicht zum Spiel äußern wollte. Lumdatals Andreas Nau hingegen war hingegen sehr zufrieden. Es gelang der HSG, die langen Wechsel der Kleenheimerinnen und die Anspiele an den Kreis gut zu unterbinden. Daraus ergaben sich etliche Gegenstoßmöglichkeiten oder Tore aus der zweiten Welle. So legte Pia Cybulski in der 18. Minute für Lumdatal auf 11:7 vor – eine Vier-Tore-Führung, die auch zur Pause bestand hatte. "Wir haben einen guten Start erwischt und eine geschlossene gute Mannschaftsleistung auf das Parkett gebracht", lobte Nau. Nach der Pause legte seine Mannschaft sogar noch einen Zahn zu und setzte Kleenheim mit einer aggressiven 6:0-Deckung unter Druck. Emmert versuchte es zwischenzeitlich im Angriff mit der Sieben-gegen-Sechs-Lösung, die aber auch wenig erfolgreich war. Dadurch konnte Sandra Elisath auch ein Tor beisteuern. Es war das 23:13 nach 41 Minuten. Selina Sauer sorgte per Siebenmeter zum 26:13 (46.) für die höchste Führung der HSG, die zum Ende hin die Zügel etwas lockerer ließ, aber dennoch einen klaren Sieg eintütete. – Lumdatal: Olemotz, Elisath (1); Sauer (5/5), Linderkamp (1), Schlapp (2), Elmshäuser (1), Franziska Müller (2), Stein (3), Schmidt (3), Hasenkamp (1), Madeleine Müller (3), Fuhr, Smajek (1), Cybulski (8). – Kleenheim II: Altenheimer, Stahl, Dickhaut; Eisenhardt (3), Neul (1), Schulz (3), Schäfer (1), Blasig (2), Wohlrab (4), Kreß (1), Stephanie Schön (1), Mattheiß, Katja Schön (5/3). (pie)

HSG Goldstein/Schwanheim – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen 23:20 (14:13): "Es war das Pendant zum Hinrundenspiel," erklärte Edith Sasse, Trainerin der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen nach der Partie. Denn auch das Vorrundenspiel hatte das Team aus Mittelhessen mit drei Toren verloren. Und ebenso wie in der Hinrunde lag es für die Trainerin an der mangelnden Chancenverwertung. Den besseren Start erwischten die Gastgeber. Bereits nach fünf Minuten führten diese mit 5:1. Der Vier-Tore-Vorsprung hielt noch bis zur 17. Minute (10:6), dann jedoch folgte eine gute Phase der Gäste. In Minute 21 glich Nicole Schäfer zum 10:10 aus und zwang damit Goldsteins Trainer Jens Wagner zu einer Auszeit. Diese sollte allerdings eine seiner letzten Handlungen sein, denn der Coach wurde kurz vor der Halbzeit wegen Schiedsrichterbeleidigung disqualifiziert. Kurz nach Wiederanpfiff gelang den Gästen sogar die erste Führung, als Lena Klein zum 16:15 traf (37.), doch diese hielt nicht lange. Da auch im zweiten Durchgang zu viele Würfe vergeben wurden, mussten die Gäste die Heimreise ohne Punkt antreten. – Dutenhofen/Münchholzhausen: Scholz, Müller; Schäfer (6), Hahn (2), Altenheimer, Majstorovic, Naumann (1), Bender (1), Klein (2), Kreiling (6/4), Carotenuto (2), Otto, Eichhofer. (opk)

TV Hüttenberg II - TSG Eddersheim Il 21:28 (15:14): Die Hüttenbergerinnen kamen unter der Regie von Co-Trainerin Maren Lüling für die im Urlaub weilende Trainerin Ursel Asboe gut aus den Startlöchern und gingen mit 3:1 (5.) durch Karina Schmidt in Führung. Sarah Taylor gelang das 5:3 (7.) und Karina Schmidt erhöhte auf 8:5 (14.). Die Hüttenbergerinnen lagen auch beim 12:9 (4.) durch Franziska Janz mit drei Toren vorne. Janz besorgte auch das 15:13 (29.), ehe Eddersheim II durch Lea Ullrich auf den 14:15-Pausenstand verkürzte. Hüttenberg II verlor die Begegnung in den ersten zehn Minuten nach der Pause, als Eddersheim II aus dem Halbzeitrückstand eine 18:15-Führung (37.) machte, die dann sogar auf 20:16 (40.) ausgebaut werden konnte. Marlene Rühl verkürzte auf 20:22 (47.) und Karina Schmidt auf 21:24 (52.), doch es reichte nicht mehr, weil die Gäste noch vier Treffer nachlegten und schließlich mit 28:21 (14:15) beide Zähler entführten. – Hüttenberg II: Bühl, Schaffer; Klaus, Hels, Couper, Janz (4), Klein, Kunzig (4), Taylor (1), Schmidt (5/2), Rühl (4), Kathrin Luh, Seipp (3). (vk)

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