Es kann viel passieren

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Das Derby zwischen dem TV 05/07 Hüttenberg und der HSG Wetzlar ist natürlich etwas ganz besonderes für die heimischen Handball-Fans. Doch auch für die Spieler, die sich untereinander bestens kennen, ist es kein Spiel wie jedes andere. Für den 22-jährigen Moritz Zörb ist es ein Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Klub. Der Lützellindener war sechs Jahre in der Jugend für die HSG aktiv und wurde anschließend mit einem Profivertrag ausgestattet. Durchsetzen konnte er sich allerdings im Grün-Weißen Trikot nicht, so dass er – mit Zweitspielrecht ausgestattet – bereits zweimal für den TVH auflief, ehe im vergangenen Sommer der endgültige Wechsel in die Handkäse-Metropole erfolgte. Ein Schritt, der seiner Entwicklung gut getan hat. Denn der Kreisläufer hat sich vom Abwehrspezialisten weiterentwickelt und teilt sich nun mit Mario Fernandes nicht nur die Arbeit in der Zentrale, sondern auch am gegnerischen Kreis.

Das Derby zwischen dem TV 05/07 Hüttenberg und der HSG Wetzlar ist natürlich etwas ganz besonderes für die heimischen Handball-Fans. Doch auch für die Spieler, die sich untereinander bestens kennen, ist es kein Spiel wie jedes andere. Für den 22-jährigen Moritz Zörb ist es ein Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Klub. Der Lützellindener war sechs Jahre in der Jugend für die HSG aktiv und wurde anschließend mit einem Profivertrag ausgestattet. Durchsetzen konnte er sich allerdings im Grün-Weißen Trikot nicht, so dass er – mit Zweitspielrecht ausgestattet – bereits zweimal für den TVH auflief, ehe im vergangenen Sommer der endgültige Wechsel in die Handkäse-Metropole erfolgte. Ein Schritt, der seiner Entwicklung gut getan hat. Denn der Kreisläufer hat sich vom Abwehrspezialisten weiterentwickelt und teilt sich nun mit Mario Fernandes nicht nur die Arbeit in der Zentrale, sondern auch am gegnerischen Kreis.

Moritz, das Spiel in Lübbecke verlief dramatisch und ihr habt euch nur teilweise belohnen können. Ist das verdaut?

Zörb: "Ja, das Spiel haben wir verdaut, auch wenn es am Ende unglücklich war, dass es nicht zum Sieg gereicht hat. Aber es war viel Positives von uns, ein richtig gutes Spiel. Wir waren in der Abwehr sehr aggressiv, so dass wir auch mal wieder zu Tempogegenstößen gekommen sind. Und auch im Angriff waren bis auf wenige Situationen diszipliniert."

Am Sonntag nun das Derby gegen Wetzlar. Ein besonderes Spiel?

Zörb: "Klar, schon. Im Vorfeld denkt man da schon dran. Aber man sollte es auch nicht überbewerten. Natürlich wird die Stimmung in der Halle wohl aufgeheizter sein. Aber wenn es los geht, ist es ein Spiel wie jedes andere. Von der Härte, von den Emotionen, war das Spiel am Sonntag in Lübbecke schon sehr extrem. Das geht kaum zu toppen. Aber auch in einem Derby kann alles passieren. Das haben wir im Hinspiel gesehen"

Was können die Zuschauer erwarten ?

Zörb: "Im Derby wollen beide. Wir müssen die Punkte gegen den Abstieg holen und die HSG wird sicherlich, erst Recht nach dem Hinspiel, nichts abschenken. Wir müssen die Leistung vom letzten Spiel abrufen und von Anfang an eine aggressive Abwehr stellen, damit wir nicht gleich hoch zurückliegen. Dann ist die Chance da, dann geht die Halle mit und hilft uns. Wir müssen das Wetzlarer Spiel über Jannik Kohlbacher am Kreis in den Griff bekommen. Zudem ist Filip Mirkulowski auf der Mitte stark und Benjamin Buric ein überragender Torhüter. Die HSG hat eine abgezockte Mannschaft. Da müssen wir 100 Prozent bringen, um zu punkten."

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