Feierstimmung kommt nicht auf

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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Das Mittelhessen-Derby in der Oberliga der männlichen Jugend B gewann der Handball-Nachwuchs der HSG Wetzlar U17 gegen den TV Hüttenberg mit 31:24 (16:10). Wetzlar baute somit seine Tabellenführung weiter aus und hat vier Spieltage vor Rundenende sechs Punkte Vorsprung auf die TSG Münster. Der TVH verbleibt auf dem vorletzten Rang.

Das Mittelhessen-Derby in der Oberliga der männlichen Jugend B gewann der Handball-Nachwuchs der HSG Wetzlar U17 gegen den TV Hüttenberg mit 31:24 (16:10). Wetzlar baute somit seine Tabellenführung weiter aus und hat vier Spieltage vor Rundenende sechs Punkte Vorsprung auf die TSG Münster. Der TVH verbleibt auf dem vorletzten Rang.

Mit Jan Waldgenbach, Justus Schmidt und Leon Boczkowski fehlten der HSG drei Spieler, womit die Verantwortung auf anderen Schultern lastete. "Bis zum 7:2 durch Paul Kleemann hat unsere taktische Marschroute funktioniert und in der Abwehr arbeiteten wir konzentriert", lobte Coach Martin Saul. In der ersten Hälfte kamen seine Jungs immer wieder zu einfachen Toren über die zweite Welle und schnelle Mitte, auch dadurch begünstigt, dass sich Hüttenberg im Angriff zu viele überhastete Abschlüsse nahm. "In der ersten Hälfte konnten wir keine Einstellung zum Spiel finden", monierte TVH-Trainer Michael Ferber, der auch mit seiner Abwehr alles andere als zufrieden sein konnte. Wetzlar punktete immer wieder über Einläufer oder geschickt gestellte Sperren am Kreis. So setzten sich die Gastgeber zur Pause bis auf 16:10 ab. In der zweiten Hälfte schlich sich bei den Grün-Weißen Bruder Leichtfuß in die Abwehr ein, Lorenz Rinn im Tor musste gleich dreimal hinter sich greifen, sodass aus dem 16:10 per Doppelpack von Hüttenbergs Niklas Roth schnell ein 13:16 (28.) wurde. "Wir haben die Mannschaft in der Pause neu auf die Angriffskonzeptionen eingestellt. So konnten wir durch taktische Disziplin im Angriff und eine aggressive Deckung den Abstand auf zwei Tore verkürzen", erklärte Ferber. Es war das 17:19 von Philipp Schwarz in der 33. Minute, das Saul ärgerte. "Die Nachlässigkeiten in der zweiten Halbzeit sorgten im Trainerteam für deutlichen Unmut. Nach dem Spiel wollte so in der Kabine keine Feierstimmung aufkommen." Doch seine Mannschaft zog in der Folge die Zügel wieder an und fuhr einen am Ende deutlichen Sieg ein.

Ferber fand trotz allem Lob für sein Team: "Auf die zweite Halbzeit können unsere Jungs echt stolz sein. An diese Leistung werden wir anknüpfen."

Wetzlar: Rinn, Schneider; Anhäuser (5), Kleemann (7), Klimpke (4), Steinmüller (1), Schmidt, Kunzendorf (8/1), Hofmann, Maluka (1), Müller (5). – Hüttenberg: Rüspeler, Naß; Puselja (2), Stankewitz (1), Kirschner (4), Opitz, Roth (7), Schwarz (3/1), Steinbach (1), Dreuth (1), Nandzik (4), Hantl (1).

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