Mit Derbysieg Richtung Ligaerhalt

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Die HSG Wettenberg gewann am 19. Spieltag der Handball-Oberliga Frauen das Derby gegen den TV 05/07 Hüttenberg hauchdünn mit 24:23 (13:10) und revanchierte sich damit für die knappe Niederlage aus dem Hinspiel. Während Hüttenberg nach zuletzt 10:4 Punkten eine Niederlage einstecken musste, aber einen Platz im gesicherten Mittelfeld innehat, war der Erfolg für die Fähler-Damen wichtig, denn bei noch drei auszustehenden Spielen hat die HSG nun beruhigende sechs Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Die HSG Wettenberg gewann am 19. Spieltag der Handball-Oberliga Frauen das Derby gegen den TV 05/07 Hüttenberg hauchdünn mit 24:23 (13:10) und revanchierte sich damit für die knappe Niederlage aus dem Hinspiel. Während Hüttenberg nach zuletzt 10:4 Punkten eine Niederlage einstecken musste, aber einen Platz im gesicherten Mittelfeld innehat, war der Erfolg für die Fähler-Damen wichtig, denn bei noch drei auszustehenden Spielen hat die HSG nun beruhigende sechs Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Im Duell der beiden einzigen mittelhessischen Vertreter bestimmte die HSG über weite Strecken das Geschehen, der TVH ließ jedoch zu keinem Zeitpunkt abreißen und blieb dadurch stets gefährlich. Die Erleichterung bei HSG-Trainer Christoph Fähler war nach dem Spiel entsprechend groß: "Es war enorm wichtig, dass wir heute zwei Punkte geholt haben. Wir hatten Hüttenberg zeitweise gut im Griff, gerade in der zweiten Halbzeit, wo wir über längere Zeit ohne Gegentor bleiben, da müssen wir es schaffen, den Sack zuzumachen."

Sein Gegenüber Thomas Wallendorf sagte nach der Niederlage: "Das war auf beiden Seiten ein Spiel mit sehr vielen Fehlern. Wettenberg hat letztendlich ein paar Fehler weniger gemacht und daher auch nicht unverdient gewonnen. Ich hoffe, dass in der nächsten Woche wieder ein Teil der ausgefallenen Spielerinnen dabei ist, damit wir mehr Sicherheit in unser Spiel bekommen."

Die Anfangsminuten der Partie gestalteten sich ausgeglichen, ehe Wettenberg in der Abwehr einen Ballgewinn verzeichnete und Flügelflitzerin Toni Schuldt das 5:3 per Tempogegenstoß erzielen konnte. Bei den Gästen lief in der Anfangsphase viel über Regisseurin Lea Emmelius, die sowohl selbst Treffer erzielte als auch ihre Nebenleute einsetzte. Beim Zwischenstand von 6:4 (12.) agierte die HSG Wettenberg in Überzahl, musste aber einen Gegentreffer der einlaufenden Albina Sutormin hinnehmen, die von Johanna Müller bedient worden war. Trotzdem war es weiterhin Wettenberg, das das Spielgeschehen bestimmte – bis zum 10:6 (18.).

Danach sah sich TVH-Coach Wallendorf zu einer Auszeit gezwungen, sein Team verkürzte daraufhin auf 9:10. Zur Pause sah er seine Hüttenbergerinnen aber wieder einem drei-Tore-Rückstand hinterherlaufen, denn mit dem Halbzeitpfiff traf Theresa Pohl aus halbrechter Position zum 13:10.

Nach dem Seitenwechsel kamen die ersatzgeschwächten Hüttenbergerinnen gut aus der Kabine, Antina Pauschert setzte sich durch und glich zum 13:13 aus. Danach schafften es die Gäste aber nicht, das Momentum zu nutzen, binnen 13 Minuten gelang dem Turnverein nur ein einziger Treffer, sodass Wettenberg beim 17:14 eine Viertelstunde vor dem Abpfiff alle Trümpfe in der Hand hatte.

Auch nach dem 20:16 (51.) steckte die Auswärts-Sieben nicht auf, erzielte fünf Minuten vor Schluss den Anschluss zum 20:21 durch Kreisläuferin Melanie Braun und glich wenig später durch Albina Sutormin sogar aus. Ein Doppelschlag von Larissa Kraft bedeutete das 24:22 und damit die Entscheidung für die HSG.

Wettenberg: Habermehl, Hohl; Münch (1), Schuldt (7/4), Svenja Pohl, Kraft (4), Tafferner (1), Rückel, Theresa Pohl (2), Schwab (3), Tröller (4), Till, Kerdi (1), Schön (1)

Hüttenberg: Hahn, Köhler; Engel, Schneider, Sutormin (6/1), Pauschert (3), Heidt (1), Emmelius (4), Andermann (2), Müller (3/1), Rühl (1), Braun (3).

Im Stenogramm / SR: Apel/Lang. – Zuschauer: 100. – Zeitstrafen: 2:6 Minuten. – Siebenmeter: 4/4:3/2.

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