Datz und Schäffer entscheiden Derby

  • vonRainer Schmidt
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Trotz dünner Personaldecke setzte sich der TV 05/07 Hüttenberg in der C-Jugend-Oberliga mit 35:20 bei der HSG Zwehren/Kassel durch. Das Derby entschieden die Handballer der HSG Wetzlar U15 in eigener Halle mit 23:21 gegen die JSG Wettenberg/Lumdatal für sich.

Trotz dünner Personaldecke setzte sich der TV 05/07 Hüttenberg in der C-Jugend-Oberliga mit 35:20 bei der HSG Zwehren/Kassel durch. Das Derby entschieden die Handballer der HSG Wetzlar U15 in eigener Halle mit 23:21 gegen die JSG Wettenberg/Lumdatal für sich.

HSG Wetzlar U15 – JSG Wettenberg/Lumdatal 23:21 (8:8): Die rund 70 Zuschauer sahen ein gutes Jugendspiel auf hohem Niveau, in dem sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe lieferten. Am Ende haben nur Nuancen den Unterschied gemacht und das Pendel in Richtung Wetzlar ausschlagen lassen. "Wir haben letztendlich ein paar Fehler zu viel gemacht und dadurch verloren", erklärte Wettenbergs Trainer Marius Pfeiffer. Es entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel, in dem es in der ersten Halbzeit keiner Mannschaft gelang, sich um mehr als ein Tor abzusetzen. Das schaffte Wettenberg erstmals mit dem Treffer von Noel Hoepfner zur 11:9-Führung (28.) und Wetzlar beim 18:16 von Johannes Rinker in der 36. Minute. In den letzten zehn Spielminuten waren es immer wieder die Hausherren, die vorlegen und die Gäste unter Druck setzen konnten. "Meine Mannschaft hat super gekämpft und neben den Ausfällen von Felix Rinn, Mika Deutsch und Lenny Hankel auch den Ausfall von Luis Jung Mitte der ersten Hälfte super kompensiert", lobte Wetzlars Coach Eike Schuchmann. "Ich bin einfach stolz auf meine Mannschaft, wie sie bis zur letzten Sekunde alles gegeben und jeder für den anderen bis zum Ende gekämpft hat." Erst in den Schlussminuten entschieden Florentin Datz und Jordi Schäffer mit ihren Toren das Duell für die Grün-Weißen, die sich damit in der Tabelle einen Zwei-Punkte-Vorsprung vor der TSG Münster bewahrten. Wettenberg rutschte auf den dritten Rang ab, trotzdem lobte auch Pfeiffer: "Die Jungs haben ein starkes Spiel abgeliefert, für uns leider mit dem falschen Ausgang." – Wetzlar: Jacob, Dorn; Gast (5), Schäffer (2), Hankel, Datz (6), Jung (4/1), Rinker (2), Neul, Naumann (2), Tizian Weimer, Rapp, Justus Weimer (2). – Wettenberg/Lumdatal: Fiedler, Schindler; Vogelsberg, Merz (3), Pioch (1), Feick (2), Krumbiegel, Langer (2), Tuttas (2), Hoepfner (8/1), Spuck, Stoppel (3).

HSG Zwehren/Kassel – TV Hüttenberg 20:35 (8:17): Trotz einer guten Anfangsphase in der Abwehr, die viele schnelle Ballgewinne generieren konnte, stand es nach sieben Minuten nur 2:2. Hüttenberg zeigte eine hohe Spielgeschwindigkeit im Gegenstoß, darunter litt jedoch die Passgenauigkeit und der Abschluss. Trainer Johannes Breyer nahm daraufhin etwas Tempo aus dem Spiel seiner Mannschaft, die sich dadurch stabilisierte. Mit deutlich mehr Konzept im Spiel nach vorne setzte sich der TVH kontinuierlich bis zur Pause auf 17:8 ab. "In dieser Phase war es vor allem Niklas Theiß, der durch einfache Treffer dem Spiel seinen Stempel aufdrückte", lobte Breyer. Zu Beginn der zweiten Halbzeit veränderte Breyer seine Aufstellung. Kassel nutzte mit leichten Gegentoren die vielen Fehler im Aufbauspiel des TVH und kam bis auf 14:20 (34.) heran. "Wir haben dann mehrere Spieler auf den Positionen gewechselt und waren wieder deutlich überlegen bis zum klaren Endergebnis", sagte Breyer. – Hüttenberg: Dürl; Borse (2), Nachtigall (1), Theiss (13), Menges (4/1), Simon (3), Pitz (4), Steffan (3), Wolf (5).

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