Aufgeben zählt nicht

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Ein fast unmögliches Unterfangen erwartet die U19-Handballer der HSG Wetzlar im Viertelfinal-Rückspiel zur deutschen A-Jugend-Meisterschaft gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Mit 24:35 verlor die HSG am vorigen Wochenende das Hinspiel und hat sich somit eine riesige Hypothek für die Partie am Sonntag um 15 Uhr in der Sporthalle Dutenhofen aufgeladen.

Ein fast unmögliches Unterfangen erwartet die U19-Handballer der HSG Wetzlar im Viertelfinal-Rückspiel zur deutschen A-Jugend-Meisterschaft gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Mit 24:35 verlor die HSG am vorigen Wochenende das Hinspiel und hat sich somit eine riesige Hypothek für die Partie am Sonntag um 15 Uhr in der Sporthalle Dutenhofen aufgeladen.

Am Dienstag hat Trainer Thomas Weber mit seiner Mannschaft die Fehler des Hinspiels analysiert. "Wir haben aufgezeigt, was man besser machen kann, und die eine oder andere taktische Überlegung einfließen lassen." Wetzlar ist aufgrund der hohen Tordifferenz in Zugzwang und will von Beginn an aufs Tempo drücken. "Die Gefahr, dass das in die Hose geht, ist natürlich da, aber wir wollen es versuchen." Weber verliert höchst ungern und wird die Partie auf keinen Fall "runterspielen". Es ist der Griff nach dem letzten Strohhalm und der Versuch der Wiedergutmachung. "Wir müssen der Mannschaft aber klarmachen, dass sie dafür 60 Minuten Zeit hat. Wir dürfen auf keinen Fall alles in die erste Halbzeit stecken." Webers Wunschvorstellung ist eine Fünf-Tore-Führung zur Pause, dann sieht er für seine Jungs alle Chancen, den Spieß doch noch umzudrehen und es wieder spannend zu machen.

Als mögliche Ursachen für die Niederlage hat die Mannschaft die Atmosphäre in Hannover, fehlende Konzentration und mangelnde Erfahrung ausgemacht. "Stellt sich nur die Frage: Warum passiert das in so einem großen Kollektiv?" Die Antwort auf diese Frage will Weber bis Sonntag herauskristallisieren. "Wir werden uns auf keinen Fall kampflos ergeben", gibt sich Weber kämpferisch, zumal alle Spieler zur Verfügung stehen.

Sieg und Niederlage für TVH

Am Mittwoch bestritt unterdessen die männliche A-Jugend des TV Hüttenberg das erste Vorqualifikationsturnier zur Teilnahme an der Jugend-Bundesliga in der nächsten Saison. Gespielt wurde gegen den TV Gelnhausen und die HSG Wallau/Massenheim jeweils über zweimal 15 Minuten. Die erste Partie gegen den TVG verlor Hüttenberg mit 15:17, setzte sich aber gegen Wallau mit 12:11 durch. Damit haben sich die Jungs von Trainer Michael Ferber für das nächste Turnier am 25./26. Mai qualifiziert. Hier muss man einen der beiden ersten Plätze belegen, um in der nächsten Runde sicher in der Bundesliga zu starten. Der TVH wird auf zwei Mannschaften aus Rheinland-Pfalz/Saar treffen. – Hüttenberg – Gelnhausen 15:17 (6:10): TVH: Rüspeler, Naß; Stankewitz (2), Castillo, Kirschner (1), Opitz, Roth (1), Schwarz (3), Puselja (2), Hoepfner, Jockel (5), Theiss, Hantl (1), Nandzik / Wallau/Massenheim – Hüttenberg 11:12 (3:8): TVH: Rüspeler, Naß; Stankewitz, Kirschner (2), Opitz (1), Roth (5), Schwarz (2/1), Puselja, Hoepfner, Jockel (2), Theiss, Hantl, Wolf, Nandzik.

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