Abwehrarbeit wird entscheiden

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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Mit dem Derby zwischen der HSG Lumdatal und der SG Kleenheim II wird der 13. Spieltag der Handball-Landesliga der Frauen beschlossen. Am Sonntagabend um 18 Uhr treffen die Mittelfeldplätze sechs (Kleenheim) und sieben aufeinander, die beide ein ausgeglichenes Punktekonto aufzuweisen haben. Im Kampf um den Anschluss an die Tabellenspitze reist die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (3.) zur HSG Goldstein/Schwanheim (5.). Eine schwere Aufgabe wartet auf den TV 05/07 Hüttenberg, der die TSG Eddersheim zu Gast hat.

Mit dem Derby zwischen der HSG Lumdatal und der SG Kleenheim II wird der 13. Spieltag der Handball-Landesliga der Frauen beschlossen. Am Sonntagabend um 18 Uhr treffen die Mittelfeldplätze sechs (Kleenheim) und sieben aufeinander, die beide ein ausgeglichenes Punktekonto aufzuweisen haben. Im Kampf um den Anschluss an die Tabellenspitze reist die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (3.) zur HSG Goldstein/Schwanheim (5.). Eine schwere Aufgabe wartet auf den TV 05/07 Hüttenberg, der die TSG Eddersheim zu Gast hat.

HSG Goldstein/Schwanheim – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (So., 15 Uhr, Wintersporthalle Frankfurt-Niederrad): Im Hinspiel haben die Damen von Trainerin Edith Sasse die Partie in der letzten Viertelstunde abgegeben. 14:10 hieß es nach 35 Minuten, ehe sich die mittelhessische Spielgemeinschaft mit zu vielen Fehlern selbst aus dem Tritt brachte. Nach dem 16:15 lief nur noch wenig zusammen, eine Phase, die Goldstein gnadenlos ausnutzte. "Das müssen wir abhaken, weniger Fehler machen, konzentriert spielen, dann haben wir eine reelle Chance", so Sasse. Zumal ihre Damen mit dem hohen Derbysieg gegen Hüttenberg im Rücken positiv gestimmt nach Frankfurt fahren können.

TV 05/07 Hüttenberg II – TSG Eddersheim (Sonntag 16 Uhr, Sporthalle Hüttenberg): Nach der 21:34-Klatsche im Derby kommt mit der TSG nun der Tabellenvierte nach Hüttenberg. In Eddersheim war das Team von Trainerin Ursel Asboe mit sechs Treffern unterlegen und hatte das vor allem den eigenen Fehlern zu verdanken. Sechs Zeitstrafen für Hüttenberg und elf Siebenmeter für die TSG taten ihr Übriges, um Eddersheim immer wieder mit mehreren Treffern einen Vorteil zu verschaffen. Um zumindest die Chance zu haben, sich aus dem Tabellenkeller herauszuarbeiten, muss eine konzentrierte Leistung her. Vor allem in der Abwehr, die bei bisher drei Siegen und neun Niederlagen die meisten Gegentore der Liga kassiert hat.

HSG Lumdatal – SG Kleenheim II (So., 18 Uhr, Sporthalle C.-Brentano-Schule, Lollar): Das erste Spiel unter dem neuen Trainer Andreas Nau hat Lumdatal klar für sich entscheiden können. "Daher stellt sich mir die Frage, wie viel neues Spielkonzept jetzt schon in der Mannschaft ist", erklärte Kleenheims Coach Etienne Emmert. Das Hinspiel ging mit 22:21 an seine Damen, beide Seiten sind gewarnt und kennen sich. Die Abwehrarbeit wird entscheidend sein. Steht man in der Defensive gut, nimmt die Rückraumreihen früh an und setzt sich im Eins-gegen-Eins durch, haben beide Teams das Potenzial, als Sieger vom Platz zu gehen. "Wir wissen, dass die SGK immer wieder von den Rückraumpositionen das Kreisanspiel sucht und haben uns dementsprechend darauf vorbereitet", so Nau. "Wenn es uns zudem gelingt, die starke Spielmacherin Lisa Schäfer in den Griff zu bekommen und unser Heimpublikum voll hinter uns steht, sehe ich gute Chancen auf ein erfolgreiches Abschneiden meiner Mannschaft." Es wird darauf hinauslaufen, welches Team die beste Tagesform zeigt und in der Crunch-Time das Plus an Konzentration und Kondition zur Verfügung hat. Und während Nau eine volle Spielerbank aufbieten kann, sind in Kleenheim noch ein paar Personalfragen zu klären.

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