Rad / Bahn-WM

Zweite deutsche Medaille dank Frauen-Power

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(dpa). Der Frauen-Vierer raste zum deutschen Rekord und Bronze, Sprint-Queen Emma Hinze lieferte die nächste Bahnrad-Show ab. Dank Frauen-Power sorgt das deutsche Team bei der Heim-WM in Berlin für Furore. Franziska Brauße (Öschelbronn), Lisa Brennauer (Durach), Lisa Klein (Erfurt) und Gudrun Stock (München) gewannen am Donnerstag in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung das kleine Finale gegen Kanada, nachdem sie in der Runde zuvor in 4:11,039 Minuten bereits die nationale Bestmarke um drei Sekunden unterboten hatten.

Die nächste deutsche Medaille könnte Hinze holen, die nur 24 Stunden nach der Team-Goldmedaille durch zwei glatte Siege gegen Laurine van Riessen aus den Niederlanden ins Sprint-Halbfinale einzog. Dort bekommt sie es am Freitag mit der Kanadierin Kelsey Mitchell zu tun, die gegen Lea Sophie Friedrich aus Dassow zweimal knapp gewann.

Das Kontrastprogramm gab es bei den Männern. Stefan Bötticher belegte im Keirin-Finale noch den fünften Platz. Ex-Weltmeister Maximilian Levy war dagegen schon im Hoffnungslauf ausgeschieden.

Wie verwandelt präsentierte sich der Frauen-Vierer. Der deutsche Rekord und die beste Zeit in der ersten Runde hätten eigentlich zum Finale gereicht, doch aufgrund des siebten Platzes in der Qualifikation war nur noch das kleine Finale möglich. Dort reichte eine Zeit von 4:12,964 Minuten zu Bronze. Gold ging an das US-Team vor Großbritannien.

In der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung der Männer setzte der dänische Bahn-Vierer seine Weltrekord-Show fort. Zum dritten Mal verbesserten Lasse Norman Hansen, Julius Johansen, Frederik Rodenberg Madsen und Rasmus Pedersen die Bestmarke auf nun 3:44,672 und holten sich damit im Finale Gold gegen Neuseeland (3:49,713). Bronze ging an Italien (3:47,511).

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