Zweifel wachsen

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(sid). Angesichts der Corona-Pandemie wachsen auch im Gastgeberland Japan Zweifel an der Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spielen 2020 in Tokio. Einer Umfrage der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo zufolge glauben 69,9 Prozent der Befragten nicht, dass die Großevents wie geplant stattfinden werden. Die japanische Regierung, die Organisatoren und auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatten zuletzt mehrfach betont, die Vorbereitungen regulär fortsetzen zu wollen.

Die Olympischen Spiele sind vom 24. Juli bis 9. August terminiert, die Paralympics sind für den 25. August bis 6. September angesetzt. Zuletzt hatte IOC-Präsident Thomas Bach in den ARD-Tagesthemen versichert, man arbeite mit vollem Engagement "auf den Erfolg der Olympischen Spiele mit der Eröffnungsfeier am 24. Juli hin". Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP soll es am Dienstag eine Telefonkonferenz mit den internationalen Fachverbänden geben.

In den vergangenen Tagen waren unzählige Sportevents abgesagt oder verschoben worden. Davon betroffen sind auch eine ganze Reihe von Qualifikationswettbewerben für die Olympischen Spielen.

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