Sonny Kittel, der Gießener in Hamburger HSV-Diensten, feiert seine beiden Treffer mit Tim Leibold (l.).		FOTO: DPA
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Sonny Kittel, der Gießener in Hamburger HSV-Diensten, feiert seine beiden Treffer mit Tim Leibold (l.). FOTO: DPA

Zwei Kittel-Tore für den HSV

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(dpa/sid). Souveräner HSV, erste strauchelnde Verfolger: Der Top-Favorit Hamburger SV hat auch ohne Treffer von Torjäger Simon Terodde die Tabellenführung in der 2. Liga ausgebaut. Am Sonntag verlor der Tabellenzweite VfL Bochum erstmals seit Mitte Dezember beim 1:2 (0:1) gegen den Karlsruher SC wieder ein Spiel. Dadurch führen die dagegen seit neun Spielen unbesiegten Hanseaten nach ihrem 3:1 gegen Erstligaabsteiger SC Paderborn am Samstag die Tabelle mit nun vier Zählern Vorsprung auf Bochum an.

Nach dem 19. Spieltag neu mit in der Aufstiegsverlosung ist der KSC, der in diesem Jahr ebenfalls noch kein Spiel verlor und am Sonntag in Bochum für einen Coup sorgte. Robin Bormuth (14. Minute) und Jerome Gondorf (84.) schossen die Badener bei einem Gegentor von Anthony Losilla (55.) auf Platz fünf vorbei an Fortuna Düsseldorf, das sich am Freitag beim 1:2 gegen Schlusslicht Würzburger Kickers blamiert hatte. Holstein Kiel (36 Punkte) und die SpVgg Greuther Fürth (35) hingegen siegten wie der HSV (40) am Samstag schon und bleiben an Hamburg und Bochum (36) dran. Der KSC und Düsseldorf (je 32) folgen.

Wenn Terodde für den HSV nicht trifft, muss es ein anderer Spieler richten. Diesmal sicherte der Gießener Sonny Kittel mit seinen Treffern vier und fünf den 3:1-Sieg gegen einen unangenehmen Gegner. Dementsprechend zufrieden war Trainer Daniel Thioune. »Den Sieg haben wir uns verdient. Wir haben von Anfang an Gas gegeben. Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung von uns«, befand der Coach. In den nächsten Heimspielen gegen Fürth und Kiel kann sich der HSV weiter absetzen.

Darmstadt 98 hat nur ganz knapp den zweiten Sieg in Folge verpasst. Die Lilien kamen bei Jahn Regensburg zu einem 1:1 (1:0), nachdem Kaan Caliskaner (90.+7) den Ausgleich für die Hausherren erzielte. Tim Skarke (30.) hatte die Führung für die Gäste markiert. »Dass das Gegentor nach sechseinhalb Minuten Nachspielzeit fällt, obwohl nur fünf angezeigt waren, ist mächtig bitter«, sagte Chefcoach Markus Anfang.

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