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Zverev und Kohlschreiber scheiden in München aus

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Alexander Zverev zog sich enttäuscht das Stirnband vom Kopf, packte eilig seine Tasche und verabschiedete sich mit einem kurzen Winken, aber ohne ein Lächeln vom Publikum. Als Titelverteidiger scheiterte er auf dem Weg zum Hattrick bei den BMW Open im Viertelfinale – wie anschließend auch Rekordsieger Philipp Kohlschreiber.

Alexander Zverev zog sich enttäuscht das Stirnband vom Kopf, packte eilig seine Tasche und verabschiedete sich mit einem kurzen Winken, aber ohne ein Lächeln vom Publikum. Als Titelverteidiger scheiterte er auf dem Weg zum Hattrick bei den BMW Open im Viertelfinale – wie anschließend auch Rekordsieger Philipp Kohlschreiber.

Zverev unterlag dem Chilenen Cristian Garin mit 4:6, 7:5, 5:7 – dabei konnte er im entscheidenden Satz beim Stand von 5:4 zwei Matchbälle nicht nutzen, nachdem er zuvor im zweiten Durchgang drei Matchbälle der Nummer 47 der Weltrangliste abgewehrt hatte. Zverev betonte bei allem Frust, dass er sein Match auch hätte gewinnen können. Doch nach Diskussionen um seinen ersten Matchball, als er einen Schlag von Garin im Aus gesehen hatte, schlug der ATP-Champion den folgenden Ball ins Aus, verlor dann seinen Aufschlag und nach 2:11 Stunden das Match. "Ich habe den Ball knapp im Aus gesehen, danach ist mein Ball knapp im Aus gewesen", sagte Zverev. Im sechsten Turnier nacheinander ist er damit bereits spätestens im zweiten Match gescheitert.

Auch für Kohlschreiber gab es kein Happy End. Der Augsburger unterlag in einem 2:41 Stunden dauernden Match dem Italiener Matteo Berrettini mit 6:4, 5:7, 4:6 und verpasste damit sein siebtes Halbfinale in München. Erstmals seit 2008 ist damit kein deutscher Spieler im Halbfinale.

Garin trifft nun auf den Italiener Marco Cecchinato. Der Halbfinalist der French Open 2018 hatte den Ungarn Marton Fucsovics mit 1:6, 7:5, 7:5 besiegt. Berrettini bekommt es mit Roberto Bautista Agut (Spanien) zu tun.

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