Handball

»Ziel ist eine Medaill«e

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(dpa). Nach einem kniffligen Personal-Puzzle geht Alfred Gislason mit Zuversicht in die Medaillen-Mission der deutschen Handballer bei den Olympischen Spielen. »Es war nicht einfach, aber wir haben einen guten Kader zusammengestellt und sind optimistisch«, sagte der Bundestrainer am Mittwoch. »Wir fahren nach Tokio und wollen dort ein bestmögliches Turnier spielen.

Ziel ist eine Medaille.«

Auch DHB-Sportvorstand Axel Kromer bekräftigte die hohen Ansprüche: »Wenn wir unseren Weg konsequent gehen, haben wir die Chance, uns in Tokio große Träume erfüllen zu können.«

Der von Gislason benannte 17-köpfige Kader wurde bereits am Dienstag durch den Deutschen Olympischen Sportbund bestätigt - nicht mit dabei ist Torhüter Till Klimpke von der HSG Wetzlar. Angeführt von Kapitän Uwe Gensheimer stehen im Aufgebot zehn Spieler, die schon 2016 in Rio die Bronzemedaille gewannen. Für jedes Spiel dürfen nur 14 statt normalerweise 16 Spieler gemeldet werden. Als Ersatzleute sind Torwart Silvio Heinevetter und Rechtsaußen Tobias Reichmann (beide Melsungen) eingeplant. Das Stand-by-Duo wird zwar die Vorbereitung inklusive der beiden Test-Länderspiele gegen Brasilien (9. Juli) und Ägypten (11. Juli) und auch alle Trainingseinheiten in Tokio mit der DHB-Auswahl absolvieren, erhält aber keinen Zugang zum Olympischen Dorf. »Dort dürfen nur 15 Spieler wohnen«, sagte Kromer.

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