Würzburgs Trainer Bernhard Trares ist sauer, muss er doch mit einem Rumpfteam in Darmstadt antreten. FOTO: DPA
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Würzburgs Trainer Bernhard Trares ist sauer, muss er doch mit einem Rumpfteam in Darmstadt antreten. FOTO: DPA

Würzburg muss in Darmstadt antreten

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(dpa). Die Würzburger Kickers müssen in der 2. Fußball-Bundesliga nach der Entlassung von vier Profis aus der Corona-Quarantäne doch am Samstag mit einem Rumpfteam beim SV Darmstadt 98 antreten. "Das ist kein Sport, das ist Politik", kritisierte Trainer Bernhard Trares am Freitag. Ihm stünden nur "elfeinhalb" einsatzfähige Feldspieler plus zwei Torhüter zur Verfügung, sagte der 48-Jährige bei einer Online-Pressekonferenz.

Entsprechend der Statuten der Deutschen Fußball Liga (DFL) für den Corona-Sonderspielbetrieb kommt der Tabellenletzte allerdings auf die ausreichende Anzahl von mindestens 15 Akteuren. Dabei werden auch verletzte und gesperrte Akteure mitgezählt. Die Statuten hatten die Vereine selbst erstellt. "Es wird kein reguläres Spiel, das ist klar", sagte Trares. Zu den zwölf Feldspielern, mit denen er nach Darmstadt fahren werde, zähle auch ein angeschlagener Akteur. Er werde womöglich sogar einen Torwart als Feldspieler einwechseln müssen. "Auch das ist ein Plan." Nach den Statuten kommt Würzburg auf 17 Profis, darunter befindet sich aber auch der gesperrte Ewerton. "Wir versuchen trotzdem, eine Mannschaft zu stellen", sagte Trares. Man werde das Spiel "nicht abschenken", versicherte der Kickers-Coach.

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