Bundesliga am Sonntag

Wolfsburg versetzt Hoffenheim 1:4-Dämpfer

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Julian Nagelsmann saß mit finsterer Miene bei der Pressekonferenz und war ausnahmsweise nicht zu Scherzen aufgelegt. Bruno Labbadia strahlte übers ganze Gesicht. "Das war ein geiler Sieg für uns, ein richtig geiler Sieg", sagte der Trainer des VfL Wolfsburg nach dem 4:1-Coup bei der TSG 1899 Hoffenheim. Im Kampf um die internationalen Plätze verpassten die Niedersachsen den Champions-League-Hoffnungen der Kraichgauer in der Fußball-Bundesliga einen herben Dämpfer.

Julian Nagelsmann saß mit finsterer Miene bei der Pressekonferenz und war ausnahmsweise nicht zu Scherzen aufgelegt. Bruno Labbadia strahlte übers ganze Gesicht. "Das war ein geiler Sieg für uns, ein richtig geiler Sieg", sagte der Trainer des VfL Wolfsburg nach dem 4:1-Coup bei der TSG 1899 Hoffenheim. Im Kampf um die internationalen Plätze verpassten die Niedersachsen den Champions-League-Hoffnungen der Kraichgauer in der Fußball-Bundesliga einen herben Dämpfer.

Torhüter Oliver Baumann mit zwei bitteren Patzern und Andrej Kramaric mit einem verschossenen Elfmeter trugen maßgeblich zur Niederlage des Nagelsmann-Teams bei. Am Ende nahm Wolfsburg die Gastgeber förmlich auseinander. So lobte Labbadia seine Männer am Sonntag in den höchsten Tönen. "Alle Achtung! Uns haben fünf, sechs Stammspieler gefehlt. Das zeigt, was so alles geht, wenn eine Mannschaft zusammenhält. Der Glaube ist ein ganz wichtiger Punkt", meinte der VfL-Coach. Bis auf einen Punkt ist seine Mannschaft nun auf den Tabellensiebten Hoffenheim herangekommen.

Adam Szalai hatte die Kraichgauer vor 27 725 Zuschauern in der neunten Minute in Führung gebracht, William (42.) traf zum Ausgleich bei einem lange unterhaltsamen Schlagabtausch. Der Doppelpatzer von Baumann ermöglichte Wout Weghorst (69.) und Maximilian Arnold (85.) die entscheidenden Treffer. Weghorst beseitigte mit seinem zweiten Tor (88.) alle Zweifel am immerhin schon achten Auswärtssieg des VfL in dieser Saison. Die TSG musste im Saisonendspurt nach zuletzt vier Siegen hintereinander dagegen einen Rückschlag einstecken.

"Die 70 Minuten haben mir absolut nicht gefallen. Wir hatten defensiv absolut nicht die Gier und Bereitschaft", sagte Nagelsmann zum Spiel nach der starken Anfangsphase seiner Profis. Die hätten sich "nicht clever" angestellt. Der kroatische Vizeweltmeister Kramaric traf mit seinem Elfer nach Videobeweis den Pfosten (15.) und verpasste damit das 2:0 und sein 50. Erstliga-Tor für Hoffenheim.

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