DTM

Wochenende der Überraschungen

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(dpa). Nach dem Premierensieg von Robin Frijns krönte der Südafrikaner Sheldon van der Linde das Überraschungswochenende der DTM. Der 21-Jährige fuhr dank cleverer Strategie im Regenrennen am Sonntag in Assen vom 14. Startrang aus seinen ersten Sieg im Deutschen Tourwagen-Masters ein. "Wahnsinn!", jubelte van der Linde.

Er verwies in einem Rennen, das schon mit Verzögerung wegen heftiger Regenfälle begonnen hatte und zwischendrin nach einem Abflug eines Wagens auf der rutschigen Strecke unterbrochen worden war, Samstagssieger Frijns auf den zweiten Rang. Der Niederländer hatte seinerseits tags zuvor zum ersten Mal ein Rennen der darbenden DTM gewonnen. Dritter wurde am Sonntag Nico Müller aus der Schweiz - das reichte, um die Führung im Klassement in seinem Audi zu verteidigen.

Frijns hatte seinen Sieg am Samstag gegen Renn-Ende eingeleitet. Van der Linde legte den Grundstein für seinen Erfolg recht früh, als er vor vielen anderen zum Pflichtstopp an die Box kam und die Reifen wechseln ließ. Was folgte, war eine beeindruckende Aufholjagd.

Bereits am kommenden Wochenende und eine Woche später geht es für die DTM auf dem Nürburgring weiter. Die Zukunft nach dieser Saison mit nur noch zwei Herstellern - Audi und BMW - scheint indes immer ungewisser zu werden. Wie und ob es weitergehe, "liegt nicht mehr in meinen Händen", sagte DTM-Chef Gerhard Berger Sat.1.

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