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Im Wembley-Stadion purzeln die Rekorde

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Die Schwergewichts-WM um die IBF- und WBA-Titel zwischen Weltmeister Anthony Joshua und Wladimir Klitschko ist ein Fight der Superlative. Am Samstag im mit 90 000 Zuschauern ausverkauften Londoner Wembley-Stadion purzeln die Rekorde. Einige Zahlen zu dem WM-Kampf (23 Uhr MESZ/RTL live):

Die Schwergewichts-WM um die IBF- und WBA-Titel zwischen Weltmeister Anthony Joshua und Wladimir Klitschko ist ein Fight der Superlative. Am Samstag im mit 90 000 Zuschauern ausverkauften Londoner Wembley-Stadion purzeln die Rekorde. Einige Zahlen zu dem WM-Kampf (23 Uhr MESZ/RTL live):

Zuschauer: Ein Großteil der 90 000 Tickets war in sechs Stunden weg. Die Kulisse bedeutet britischen Nachkriegs-Rekord. 1939 zum Kampf Len Harvey gegen Jack McAvoy kamen ebenfalls 90 000. Der absolute Zuschauer-Rekord datiert von 1993: Die WM zwischen Julio César Chavez und Greg Haugen sahen in Mexico-City 132 000 Zuschauer.

Gagen: Beide Kämpfer dürften – geschätzt – über 20 Millionen Euro erhalten. Britische Medien errechneten, dass durch den Ticket-Verkauf, Pay-Per-View, andere TV-Rechte und Sponsoren-Leistungen etwa 48 Euro Millionen eingespielt werden.

Klitschko/Joshua: Beide sind knapp zwei Meter groß. Klitschko (109 Kilogramm) wiegt 4,4 Kilo weniger als der 14 Jahre jüngere Joshua, der alle seine 18 Profikämpfe durch K.o. gewann. Klitschkos K.-o.-Quote beträgt 78 Prozent. Der Ukrainer hält den Schwergewichts-Rekord von 28 WM-Kämpfen der großen Weltverbände. Bisher stand der 41-Jährige 68-mal im Ring, verließ ihn nur viermal als Verlierer.

Experten-Tipps: Bei den Buchmachern liegt Joshua vorne. Die Meinung der Experten ist gespalten. Ex-Weltmeister George Foreman favorisiert Joshua »ganz knapp«. Ex-Champ Evander Holyfield glaubt daran, dass die größere Erfahrung den Ausschlag für Klitschko geben wird. Wladimirs Bruder Vitali hat keinen Zweifel: »Wladimir knockt ihn aus.«

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