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Weltrekord vom Norweger Karsten Warholm über 400 m Hürden in 46,70 sec. IMAGO

Weltrekord von Warholm

(dpa). Der Norweger Karsten Warholm hat beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Oslo den Uralt-Weltrekord über 400 Meter Hürden gebrochen. Bei seinem Heimspiel im Bislett-Stadion gewann der 25-Jährige das Rennen am Donnerstagabend in unglaublichen 46,70 Sekunden. Der Welt- und Europameister blieb damit acht Hundertstelsekunden unter der fast 29 Jahre alten Traumzeit des US-Amerikaners Kevin Young bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona.

Warholm hatte zuvor mehrfach seinen Europarekord verbessert - zuletzt im August 2020 auf 46,87 Sekunden.

Indes hat Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo die Sieben-Meter-Marke erneut nur um eine gute Fußbreite verpasst. Die 27-Jährige von der LG Kurpfalz holte sich den Sieg mit 6,86 Metern.

Für ein Spektakel sorgte einmal mehr Stabhochsprung-Überflieger Armand Duplantis. Der 21 Jahre alte Europameister aus Schweden scheiterte dreimal an der Weltrekordhöhe von 6,19 Metern - um einen Zentimeter hätte er damit seine eigene Höchstmarke vom Februar 2020 überboten. Den Sieg ließ sich Duplantis dennoch nicht streitig machen: Der Favorit gewann mit 6,01 Metern vor Weltmeister Sam Kendricks (USA/5,91).

Speerwerferin Christin Hussong siegte mit der zweitbesten Tagesweite von 62,62 Metern vor der Polin Maria Andrejczyk, die zwar fünf Zentimeter weiter warf, aber im sechsten Versuch das Nachsehen hatte. Der letzte Durchgang, den nur das Top-Trio bestreitet, ist bei der Diamond League in einigen technischen Disziplinen entscheidend, um die Spannung zu erhöhen: Hussong, die 27 Jahre alte Europameisterin aus Zweibrücken, schaffte mit ihrem letzten Wurf 60,95 Meter, Andrejczyk nur 60,35 Meter.

Marie-Josée Ta Lou blieb als einzige 100-Meter-Sprinterin unter 11 Sekunden. Die zweimalige WM-Zweite von 2017 von der Elfenbeinküste gewann in 10,91 Sekunden.

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