Weltmeister Großkreutz wechselt nach Uerdingen

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Von der großen Fußball-Bühne in die Provinz: Vier Jahre nach dem deutschen WM-Triumph in Brasilien ist Kevin Großkreutz in der Drittklassigkeit angekommen. Er wird künftig für den KFC Uerdingen spielen. Der 29-Jährige wechselt vom Zweitligisten Darmstadt 98 nach Krefeld und erhält beim Drittliga-Aufsteiger einen Dreijahresvertrag.

Von der großen Fußball-Bühne in die Provinz: Vier Jahre nach dem deutschen WM-Triumph in Brasilien ist Kevin Großkreutz in der Drittklassigkeit angekommen. Er wird künftig für den KFC Uerdingen spielen. Der 29-Jährige wechselt vom Zweitligisten Darmstadt 98 nach Krefeld und erhält beim Drittliga-Aufsteiger einen Dreijahresvertrag.

"Für uns zählt weniger der Name als die spielerische Qualität, die Kevin Großkreutz mitbringt", sagte Uerdingens Geschäftsführer Nikolas Weinhart. "Er wird die Mannschaft noch einmal enorm verstärken."

Beim KFC spielt unter anderem auch der ehemalige Bundesligaprofi Maximilian Beister. Uerdingen hatte bereits 2009/2010 als Niederrhein-Ligist für Furore gesorgt, als der Club den einstigen Bundesliga-Torschützenkönig Ailton verpflichtete.

Großkreutz ist wieder so ein großer Name. Der Profi hat insgesamt 186 Bundesliga-Spiele absolviert und wurde mit Borussia Dortmund zweimal Meister und einmal DFB-Pokalsieger. 2015 wechselte er vom BVB zu Galatasaray Istanbul, wo er nie spielte. Dann ging es zum VfB Stuttgart und 2017 führte ihn sein Weg zu Zweitligist Darmstadt 98.

Uerdingens Aufstieg war von Turbulenzen begleitet. Das Playoff-Rückspiel bei Waldhof Mannheim war wegen Fan-Ausschreitungen abgebrochen und zugunsten von Uerdingen gewertet worden. Dann überprüfte der DFB den Club, weil bei der Lizenzvergabe die geforderte Liquiditätsreserve möglicherweise erst nach Ablauf der Ausschlussfrist eingegangen sei.

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