Triathlon

»War der letzte Rekordversuch«

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(sid). Der dreimalige Ironman-Weltmeister Jan Frodeno wird seine Weltrekordjagd nach der neuerlichen Bestmarke beim »Tri Battle Royale« wohl beenden. »Es war glaube ich der letzte Rekordversuch, den ich angegangen bin, zumindest was die Weltrekordversuche angeht«, sagte der 39-Jährige: »Das sind immer verdammt harte Tage. Es ist sicherlich ein tolles Event und das muss ich einfach mal sacken lassen.

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Beim Duell gegen den Kanadier Lionel Sanders hatte der Triathlet des LAZ Saarbrücken am Sonntag im Allgäu für die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen 7:27:53 Stunden gebraucht und damit seine fünf Jahre alte Bestmarke (7:35:39) um gewaltige 7:46 Minuten unterboten. Seinen Weltrekord feierte Frodeno am Abend dann mit Käsespätzle und Bier im engsten Kreis.

»Es ist alles ein bisschen surreal. Die Geschichte muss ich mir in Ruhe noch mal durch den Kopf gehen lassen. Es ist alles etwas verrückt, weil die Idee erst vor Kurzem im Kopf war«, sagte Frodeno. Er sei »etwas überwältigt«, dass das Ganze so schnell Realität wurde.

Der Weltrekord gebe ihm für die weitere Saison nochmals einen Schub. »Für mich stehen tendenziell noch zwei Rennen an. Das eine ist der Collins Cup, der wird neu ins Leben gerufen, eine Art Ryder Cup der Triathleten. Und dann am zweiten Oktober-Wochenende Hawaii. Da würde ich mich am allermeisten drüber freuen.« Beim Ironman ist er der Favorit.

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