Fußball / Europa League

RB vs. RB

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RB Leipzigs Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Rangnick hat die Auslosung in der Europa League als sehr interessant bewertet. "Viel spannender, viel lukrativer hätte man sich die Gruppe nicht ausdenken können", sagte der 60-Jährige am Freitag. Der Fußball-Bundesligist aus Sachsen hat nach der Last-Minute-Qualifikation in der Gruppe B den FC Salzburg, Celtic Glasgow und Rosenborg BK als Gruppengegner in der Europa League zugelost bekommen. Das ergab die Auslosung am Freitag in Monaco.

RB Leipzigs Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Rangnick hat die Auslosung in der Europa League als sehr interessant bewertet. "Viel spannender, viel lukrativer hätte man sich die Gruppe nicht ausdenken können", sagte der 60-Jährige am Freitag. Der Fußball-Bundesligist aus Sachsen hat nach der Last-Minute-Qualifikation in der Gruppe B den FC Salzburg, Celtic Glasgow und Rosenborg BK als Gruppengegner in der Europa League zugelost bekommen. Das ergab die Auslosung am Freitag in Monaco.

Besondere Brisanz hat das Duell mit Leipzigs ehemaligem Schwesterclub Salzburg. Die UEFA hatte Europacup-Spiele zwischen beiden Vereinen im Sommer 2017 erst nach wochenlangen Beratungen grundsätzlich erlaubt, obwohl beide Clubs mit Red Bull den gleichen Hauptgeldgeber haben. Zwischen beiden Clubs gab es laut Leipzigs Vorstandsvorsitzendem Oliver Mintzlaff einen Entflechtungsprozess. Rangnick selbst war von 2012 bis 2015 Sportdirektor beider Vereine. "Beide Vereine wurden schon seit Jahren entflochten. Als ich Salzburg vor drei Jahren verlassen habe, war es der erste Schritt, in den letzten zwei Jahren wurden die Clubs weiter entflochten", meinte Rangnick. "Um die Wettbewerbstauglichkeit muss sich keiner Gedanken machen, es werden zwei emotionale und brisante Spiele", meinte er. "Natürlich ist die Partie gegen Salzburg eine besondere – für mich und sicherlich auch den einen oder anderen unserer Spieler."

Zugleich klinge die ausgeloste Gruppe für ihn "nicht wie Euro-League". Für die Fans der Sachsen sei es ein Traum, einmal in den Celtic-Park zu kommen. Für ihn selbst ist die Salzburg-Begegnung ein "spezielles Spiel, weil ich drei Jahre dort viel aufgebaut habe".

Auch UEFA-Wettbewerbsdirektor Giorgio Marchetti hält das Europa-League-Duell zwischen Leipzig und Salzburg für unproblematisch. "Beide Teams sind für den Wettbewerb zugelassen worden. Alle Kriterien wurden erfüllt", sagte Marchetti nach der Auslosung. Die Österreicher starten auch in dieser Saison international unter dem Namen FC Salzburg und modifizierten ihr Logo mit den zwei Bullen. Auch die Trikots müssen offensichtlich zu unterscheiden sein. Salzburg hatte die Champions-League-Teilnahme zum elften Mal in Serie verpasst.

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