Frauenfußball

Vorfreude auf EM-Auslosung

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(hel). Bei Frauenfußball-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg steigt die Vorfreude: Nach drei Jahren ohne größeres Turnier steht im Sommer 2022 (6. bis 31. Juli) mit der EM in England endlich wieder ein Höhepunkt an. Heute (18 Uhr/Livestream zdf.de) wird die Endrunde mit 16 Teilnehmern in Manchester ausgelost. Voss-Tecklenburg hat zwar schon einen Wunsch, will aber aus Aberglauben nichts verraten.

Für die 53-Jährige gilt das Motto: »Wir werden uns gut vorbereiten und ganz bei uns bleiben.«

Im ersten Lostopf sind der gesetzte Gastgeber England, Europameister Niederlande, Frankreich und Deutschland. Die weiteren Lostöpfe bilden Schweden, Spanien, Norwegen, Italien (Topf 2), Dänemark, Belgien, Schweiz, Österreich (Topf 3) und Island, Russland, Finnland, Nordirland (Topf 4).

Das Mutterland des Fußballs wird den 16 Teilnehmern den roten Teppich ausrollen; und auch die Dachorganisation UEFA tut einiges, um Wertschätzung und Wertschöpfung zu vergrößern. Mehr als 700 000 Tickets sind verfügbar; bereits jetzt 162 000 abgesetzt.

England bespielt aus voller Überzeugung die großen Fußball-Kathedralen: Das Eröffnungsspiel steigt im Old Trafford, das Finale in Wembley. Spielorte mit reinen Fußballstadien wie in Southampton und Sheffield, in Brighton oder Brentford versprechen ein buntes Potpourri, das auch ausländische Fans begeistern soll. Von der Auslosung hängt ab, wo die DFB-Frauen ihr Basisquartier aufschlagen: rund um London oder eher in der Region Manchester. Auf jeden Fall soll es »eine Wohlfühloase« werden, sagt Voss-Tecklenburg.

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