Fußball

Viele Transfers in der 3. Liga

(dpa). Die Fußball-Drittligisten bleiben auch im zweiten Corona-Sommer nacheinander bei ihren Transfers tüchtig. Wenige Tage vor dem ersten Saisonspiel zwischen dem Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück und dem MSV Duisburg am kommenden Freitag (19.00 Uhr/MagentaSport) wickelten die 20 Vereine der dritthöchsten deutschen Spielklasse 453 Transfers ab. Diese Zahl ist damit fast genauso hoch wie in den beiden Vorjahren:

2019 waren es zum vergleichbaren Zeitpunkt 457 und 2020 dann 456 gewesen.

Auch diesmal müssen vor allem die drei Zweitliga-Absteiger einen großen personellen Umbruch vollziehen. Bei den Würzburger Kickers gingen gleich 19 Spieler, wobei die meisten bislang noch keinen neuen Club gefunden haben. Noch umtriebiger als die Absteiger waren nur die Verantwortlichen von Türkgücü München - bereits 33 Spielerwechsel haben sie vollzogen.

Die wenigsten Wechsel im Kader hat im TSV 1860 München der Vierte der vergangenen Saison vorgenommen: Fünf Zugängen stehen bislang vier Abgänge gegenüber, wobei zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs aufrückten. Auch Waldhof Mannheim mit nur drei Zugängen sowie Aufsteiger TSV Havelse waren zurückhaltend.

In Mergim Mavraj (Türkgücü München), Marc Schnatterer (Waldhof Mannheim), Mahir Saglik (SC Verl) oder Marvin Bakalorz (MSV Duisburg) sind einige Profis mit großer Erst- und Zweitliga-Erfahrung neu oder wieder zurück in der dritten Liga. Insgesamt standen bis zum Montag 210 Zu- und 243 Abgänge fest. Das Transferfenster schließt in diesem Jahr am 31. August.

SV Wehen Wiesbaden, Zugänge: Bjarke Jacobsen (AC Horsens), Jozo Stanic (FC Augsburg/FSV Zwickau/ausgel.), Florian Stritzel (SV Darmstadt), Florian Carstens, Kevin Lankford (beide FC St. Pauli/bereits ausgeliehen), Maximilian Thiel (1. FC Heidenheim), Emanuel Taffertshofer (SV Sandhausen), Mehmet Kurt (SC Verl), Stefan Stangl (Türkgücü München), Gino Fechner (KFC Uerdingen), Nico Rieble (VfB Lübeck), Ahmet Gürleyen (1. FSV Mainz 05 II/war bereits ausgeliehen).

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