Joachim Löw
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Fußball

Viele Gespräche, wenige Einheiten

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(sid). Joachim Löw äußert sich im Gespräch zu Offensive, Defensive und zur Kritik der letzten Tage.

Herr Löw, wie fällt Ihr Fazit nach dem 3:3 gegen die Schweiz aus?

Es war brutal intensiv. Beide Mannschaften haben den permanenten Weg nach vorne gesucht und früh attackiert. Es war ein offener Schlagabtausch. Man hat gute Dinge, aber auch Fehler gesehen.

Was waren die guten Dinge?

Das war ein Schritt nach vorne, was Einsatz, Moral und Kampfgeist betrifft. In jeder Situation hat man gemerkt, dass wir nicht verlieren wollen. Es war ein richtiges Aufbäumen der Mannschaft. Die Mannschaft wollte zurückkommen.

Es gab wieder drei Gegentore. Was muss defensiv besser werden?

Wir waren defensiv nicht immer gut geordnet. Da müssen wir schauen, dass wir in der Kommunikation besser werden. Das betrifft nicht nur die Abwehr. Im Verbund können wir gut verteidigen. Heute sind wir bewusst ein Risiko eingegangen. Wir haben Mann gegen Mann gespielt.

Wer ist Ihr Abwehrchef?

Bei Niklas Süle müssen wir nach seinem Kreuzbandriss vorsichtig sein. Wenn er gesund ist, ist er ein sehr wichtiger Spieler.

Wie fällt Ihre Bilanz der letzten neun Tage aus?

Es war eine kurze Vorbereitung. Es gab viele Gespräche, aber nur wenige Einheiten. Man spürt, dass die Mannschaft unbedingt Fortschritte machen will. Die Zeit zusammen tat uns gut.

Haben Sie sich die Kritik der vergangenen Tage zu Herzen genommen?

Kritik kann inspirierend sein. Für mich ist es wichtig, was wir intern besprechen. Wenn ich auf alles hören würde, hätte ich keine Zeit für die Arbeit mit der Mannschaft. FOTO: DPA

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