Video-Elfer hilft

  • vonDPA
    schließen

(dpa). Festung Ibrox gestürmt, Höhenflug eindrucksvoll fortgesetzt: Bayer Leverkusen hat inmitten der Corona-Krise die Tür zum Viertelfinale der Europa League geöffnet. Das Team von Trainer Peter Bosz gewann im vielleicht letzten Spiel auf absehbare Zeit vor normaler Zuschauerkulisse beim schottischen Rekordmeister Glasgow Rangers mit 3:1 (1:0) und ist nach dem Erfolg im äußerst intensiven Achtelfinal-Hinspiel seit zehn Pflichtspielen ungeschlagen.

Nationalspieler Kai Havertz mit einem Handelfmeter nach Videobeweis (37.), Charles Aranguiz (67.) und Leon Bailey (88.) verschafften der Werkself eine gute Ausgangsposition für die erstmalige Qualifikation für die Runde der letzten Acht, George Edmundson (75.) gelang nur noch der Anschluss. Die Rangers verloren erstmals nach 17 Europacup-Partien ohne Niederlage wieder in ihrem gewohnt stimmungsvollen Ibrox-Stadium.

Ob das Hinspielergebnis aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus überhaupt noch von Bedeutung sein wird, ist derzeit unklar. Die UEFA trifft sich am kommenden Dienstag mit Vertretern ihrer 55 Mitgliedsverbände, ein Abbruch der Europa-League-Saison scheint durchaus möglich. Das ohnehin bereits als Geisterspiel angesetzte Rückspiel in der BayArena am 19. März steht auf der Kippe.

Ein Handspiel von Edmundson wurde dann dank Eingriff des Videoassistenten zum Dosenöffner, Havertz traf auch im dritten K.o.-Spiel der Europa-League. Aranguiz‹ traf mit einem trockenen Flachschuss (67.) mit in eine Drangphase der Rangers, ehe Edmundson per Kopf verkürzte. Dann stellte Leon Bailey den Zwei-Tore-Abstand wieder her.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare