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Speerwurf-Ass Johannes Vetter lässt in Lausanne die Muskeln spielen und wirft 88,54 m weit.

Vetter nähert sich 90-m-Marke an

(sid). Speerwurf-Ass Johannes Vetter (Offenburg) hat sich beim Diamond-League-Meeting in Lausanne der 90-m-Marke zumindest wieder angenähert. Der Weltjahresbeste gewann den Wettkampf in der Schweiz und erzielte mit 88,54 m seine beste Weite seit zwei Monaten. Das bislang letzte Mal hatte Vetter den Speer Ende Juni in Luzern über 90 m (92,14) befördert.

Der 28-Jährige, nach seinen 90-Meter-Würfen in Serie als Topfavorit zu den Olympischen Spielen gereist, war in Tokio nicht über 82,52 m und Platz neun hinausgekommen. Auf dem neu verlegten und speziellen Belag konnte der Sportsoldat seine Technik nicht umsetzen, war immer wieder weggerutscht.

Für das Highlight sorgte am Donnerstagabend vor gut gefüllten Zuschauerrängen die jamaikanische Sprinterin Shelly-Ann Fraser-Pryce, die über die 100 m in 10,60 Sekunden triumphierte und damit die drittbeste jemals gelaufene Zeit verbuchte. Der Weltrekord der US-Amerikanerin Florence Griffith-Joyner liegt bei 10,49 Sekunden. Am Samstag war Elaine Thompson-Herah in Eugene/Oregon in 10,54 haarscharf an der Bestmarke vorbeigeschrammt.

Alexandra Burghardt (Burghausen) lief in ordentlichen 11,12 Sekunden auf den letzten Platz.

Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis musste sich beim ersten Auftritt nach seinem Olympiasieg in Tokio derweil mit dem vierten Platz begnügen. Der schwedische Überflieger übersprang beim Sieg des Olympia-Zweiten Christopher Nilsen (USA/5,82) lediglich 5,62 m und blieb damit 40 Zentimeter unter seiner Sieghöhe von Japan.

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