Fußball-Wintertransfers

Vereine halten sich zurück

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(sid). Die Rettung des strauchelnden »Big City Clubs« begann Sami Khedira in eisiger Kälte. Im frostigen Berlin klärte der Rio-Weltmeister am Montagmittag letzte Details - und kehrte mit seiner Unterschrift bei Hertha BSC nach über zehn Jahren als prominentester Transfer der Winterperiode in die Bundesliga zurück. Für 15 Spiele schließt sich Khedira demnach den Berlinern an. Statt als Teamkollege von Cristiano Ronaldo bei Juventus Turin um die italienische Meisterschaft zu spielen, heißt Khediras sportlicher Alltag bis zum Sommer: Abstiegskampf.

Eine Ablöse zahlt Hertha dem Vernehmen nach nicht - und liegt damit voll im Ligatrend. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sorgten für spürbare Zurückhaltung auf dem Transfermarkt.

Im Winter der Vorsaison investierten die 18 Klubs fast 200 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) in neue Spieler. Vor dem »Deadline Day« am Montag betrug die Summe aller Ausgaben nur rund ein Viertel.

Der teuerste Spieler war der Ungar Dominik Szoboszlai, der für rund 20 Millionen Euro von Red Bull Salzburg zum Schwesterklub RB Leipzig wechselte.

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