Olympia 2021

Veränderungen sind nicht geplant

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(dpa). Für Thomas Bachs zweite Krönungsmesse als IOC-Chef soll die Olympia-Bühne von Tokio auch 2021 möglichst unverändert bleiben. Kurz nachdem der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees am Freitag seine Kandidatur für eine zweite Amtszeit erklärt hatte, verkündeten die Macher der ins nächste Jahr verlegten Sommerspiele das Festhalten an den ursprünglichen Arenen und Zeitplänen für die Wettbewerbe. Ganz nach Bachs Wunsch sollen die "grundlegenden Elemente der Spiele" trotz der Folgen der Corona-Krise erhalten bleiben.

Mit seiner Ankündigung, im kommenden Jahr die Wiederwahl anzustreben, hatte der 66 Jahre alte Tauberbischofsheimer den Zeitplan der Generalversammlung des IOC gehörig durcheinandergebracht. Vergnügt nahm der seit 2013 amtierende Bach bei der erstmals als Videoschalte organisierten Session die Lobeshymnen der Mitglieder des Ringe-Zirkels entgegen. Größerer Widerstand oder ein Gegenkandidat sind bei der kurz vor der Eröffnung der Tokio-Spiele geplanten Wahl kaum zu erwarten. Kurz nach seiner erneuten Präsidenten-Kür will Bach dann in Japans Hauptstadt Sommerspiele eröffnen, die sich von dem ursprünglich für dieses Jahr geplanten Mega-Ereignis zumindest in ihrem Kern nicht unterscheiden sollen. Trotz deutlicher Sparmaßnahmen soll Olympia dann in den gleichen Arenen und mit dem gleichen Wettkampfprogramm ausgetragen werden. Auch das olympische Dorf für die Athleten werde nach intensiven Verhandlungen mit den Immobilien-Investoren wieder zur Verfügung stehen, teilten die Organisatoren der Tokio-Spiele mit.

Durch die nötigen Kostenreduzierungen und Vereinfachungen sollen "der Sport und die Athleten" unangetastet bleiben, betonte Bach. Die detaillierten Pläne dafür wollen die Olympia-Macher aber erst im Herbst vorstellen. Wegen der Coronavirus-Pandemie hatten Japan und das IOC Ende März die Spiele um ein Jahr verschoben. Sie sollen nun vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 stattfinden. Die Sommerspiele 2021 würden wie kein Olympia zuvor sein, sagte der Präsident des Organisationskomitees, Yoshiro Mori. "Einfachheit soll das Merkmal dieser Spiele sein", beteuerte Mori, ohne konkret über Sparpakete Auskunft zu geben.

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