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Kiels Torwart Ioannis Gelios wird nach dem zweiten erfolgreichen Elfmeterschießen in Folge von seinen Teamkollegen gefeiert.

Und wieder Elfmeter-Krimi

  • vonSID
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(dpa). Bayern-Bezwinger Holstein Kiel steht nach einem erneuten Elfmeter-Krimi im Viertelfinale des DFB-Pokals. 20 Tage nach dem Coup gegen den Pokal-Verteidiger aus München setzten sich die »Störche« im Entscheidungsschießen 7:6 (1:1, 0:0) gegen den Zweitliga-Konkurrenten Darmstadt 98 durch.

Simon Lorenz verwandelte den entscheidenden Elfmeter. In der regulären Spielzeit hatten Janni Serra (58.) für Kiel und Serdar Dursun (86.) für Darmstadt getroffen. Zum letzten Mal hatten die Kieler zuvor 2012 unter den besten acht Mannschaften im DFB-Pokal gestanden.

Das Feuerwerk, das vor dem Anpfiff hinter dem Holstein-Stadion gezündet worden war, blieb auf dem Rasen zunächst aus. Die Gastgeber hatten trotz einer frühen Gelegenheit durch Fabian Reese (3.) große Mühe, in die Partie zu finden. Darmstadt spielte mutig und hätte beim Pfostenschuss des Ex-Kielers Mathias Honsak (9.) in Führung gehen können.

Erst allmählich übernahm der Tabellen-Dritte die Kontrolle, kam aber kaum zu klaren Gelegenheiten. Der Schuss von Alexander Mühling (15.) war zu unplatziert, Fabian Reese (16.) wurde von Darmstadts Torhüter Marcel Schuhen fair an der Strafraumgrenze vom Ball getrennt.

Bezeichnend, dass der Führungstreffer der »Störche« aus einer Umschaltsituation resultierte. Reese spielte den Ball aus der eigenen Hälfte auf Serra, der den Ball nach einem langen Spurt nervenstark über Schuhen lupfte.

Beim Ausgleich des drei Minuten zuvor eingewechselten Dursun profitierten die Hessen von einem Fehler von Holstein-Keeper Ioannis Gelios. Im Elfmeterschießen mutierte der 28 Jahre alte Deutsch-Grieche mit zwei gehaltenen Schüssen dann aber wieder zum Helden von Zweitligist Holstein Kiel.

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