Fußball

UEFA muss entscheiden

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(dpa). Blitzturniere in der Champions League und Europa League, letzteres in Deutschland, die mögliche Neuvergabe von EM-Spielen sowie heikle Vertragsfragen, die auch Nationalspieler Timo Werner betreffen. Der Wust von offenen Fragen und Problemen verlangte den Machern der Europäischen Fußball-Union schon am Dienstag alles ab. In internen Beratungen wurden die Beschlussfassungen für die wegweisende Videoschalte des Exekutivkomitees diskutiert. In München blieb einer aber ganz entspannt.

"Wir müssen einfach schauen, dass wir das Beste aus der Situation machen", sagte Hansi Flick und sprach von einer "ganz besonderen Zeit und Situation". Wie etliche andere Clubs und sämtliche Verbände europaweit schaut der FC Bayern mit seinem Trainer am Mittwoch (ab 12 Uhr) und Donnerstag nach Nyon, wo die UEFA nach wochenlangen Diskussionen den Terminkalender nach der Corona-Krise festzurren will. Der deutsche Fußball spielt eine zentrale Rolle.

Mehreren Medienberichten zufolge sollen in Nordrhein-Westfalen die noch ausstehenden K. o.-Duelle der Europa League ausgerichtet werden. Das Final-8-Turnier könnte vom 10. bis zum 21. August steigen.

Das Blitzturnier der Königsklasse wird aller Voraussicht nach an Lissabon gehen. Als Finaltag wird der 23. August avisiert.

Wie es nach dem Finale weitergeht, ist offen. Bislang stehen direkt Anfang September die ersten beiden Länderspieltage in der Nations League auf dem Programm. Priorität dürften aber die Playoffs zur EM haben, weshalb der Nations-League-Start in den Herbst geschoben werden könnte. Für die in die Zeit vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 verschobene Endrunde muss die UEFA die Ausrichterstädte bestätigen.

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