Rad / Vuelta

Turbulenter Auftakt

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(dpa). Nach seiner enttäuschenden Tour de France hat sich Rundfahrtspezialist Nairo Quintana bei der 74. Spanien-Rundfahrt eindrucksvoll zurückgemeldet. Der kolumbianische Vuelta-Gesamtsieger von 2016 siegte am Sonntag nach 199,6 Kilometern von Benidorm nach Calpe im Alleingang vor dem Iren Nicolas Roche aus dem deutschen Sunweb-Team und dem slowenischen Ex-Skispringer Primoz Roglic. Das Rote Trikot des Gesamtersten übernahm Roche, der den Kolumbianer Miguel Angel Lopez an der Spitze ablöste. Lopez, der am Vortag mit dem Astana-Team das chaotische Mannschaftszeitfahren gewonnen hatte, verlor 37 Sekunden.

Beim Vuelta-Auftakt war die favorisierte Jumbo-Visma-Mannschaft um Roglic und Tony Martin am Samstag in einer Wasserlache nahezu komplett gestürzt. Ein Swimmingpool im Garten eines höher gelegenen Hauses war nach Angaben der Veranstalter kaputt gegangen, woraufhin das Wasser auf die Straße strömte. Das Malheur kostete 40 Sekunden Zeit. Ähnlich wie Jumbo-Visma war auch das UAE-Team am Samstag in der Kurve nahezu komplett zu Fall gekommen. Und die belgische Deceuninck-Mannschaft wäre fast in den Jumbo-Teamwagen gerauscht.

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