Groß ist die Freude bei Gladbachs Ramy Bensebaini (M.) und Jonas Hofmann, der später den 2:1-Führungstreffer erzielt, nach dem 1:1-Ausgleich in Mailand. Am Ende heißt es 2:2. AFP
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Groß ist die Freude bei Gladbachs Ramy Bensebaini (M.) und Jonas Hofmann, der später den 2:1-Führungstreffer erzielt, nach dem 1:1-Ausgleich in Mailand. Am Ende heißt es 2:2. AFP

Turbulente Schlussphase

  • vonSID
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(dpa). Achtungserfolg mit bitterem Ende: Borussia Mönchengladbach hat beim Comeback in der Champions League den Traumstart knapp verpasst. Der Bundesligist kam am Dienstagabend beim italienischen Vizemeister Inter Mailand nach turbulenter Schlussphase zu einem 2:2 (0:0). Ramy Bensebaini (63.) und Jonas Hofmann (84.) trafen für die Mannschaft von Trainer Marco Rose, die kurz vor dem Ende noch führte. Starstürmer Romelu Lukaku (49. und 90.) riss die Gladbacher aber aus allen Träumen. In der Gruppe B warten jetzt Real Madrid sowie Schachtjor Donezk, das nach einem völlig überraschenden 3:2 in Madrid die Gruppe B anführt.

Rose stellte sein Team bei seiner Premiere in der Königsklasse offensiv auf. Zunächst war den Gladbachern der Respekt vor den großen Namen aber anzumerken. Vor Lukaku, mit dem es zumeist Nico Elvedi zu tun bekam, hatte Rose kurz vor dem Anpfiff noch einmal eindringlich gewarnt. Neben dem wuchtigen Belgier lauerte Alexis Sánchez, dahinter Christian Eriksen, der per Freistoß aus gut 35 Metern den ersten Warnschuss in die Arme von Gladbach-Torwart Yann Sommer abgab (13.).

Angetrieben von Eriksen setzte Inter den Bundesligisten unter Druck. Lukakus Abschluss im Strafraum ging knapp am Pfosten vorbei (41.). Davon abgesehen stand die Abwehr um Elvedi und Nationalspieler Matthias Ginter in Tornähe lange sicher.

Conte brachte zur zweiten Halbzeit Torjäger Lautaro Martínez. Der Argentinier leitete mit einem Kopfball das Führungstor durch Lukaku ein, den die Gladbacher nicht bewachten. Danach wurde es für die Rose-Elf schwerer - ehe Schiedsrichter Kuipers nach Ansicht der Videobilder auf den Punkt zeigte. Der frühere Bayern-Profi Arturo Vidal hatte Thuram im Strafraum gefoult, Bensebaini verwandelte sicher. Inter bestimmte im Anschluss das Spiel. Martínez traf den Pfosten (81.). Kontergelegenheiten ergaben sich für die Borussia nur selten - eine nutzte Hofmann perfekt. Dann kam noch einmal Lukaku.

Mailand: Handanovic - D’Ambrosio, de Vrij, Kolarov - Darmian, Barella, Eriksen (79. Brozovic), Vidal, Perisic (79. Bastoni) - Lukaku, Sánchez (46. Martinez).

Mönchengladbach: Sommer - Lainer, Ginter, Elvedi, Bensebaini - Kramer, Neuhaus - Hofmann, Embolo (75. Herrmann), Thuram (90.+5 Wolf) - Pléa (90. Stindl).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Kuipers (Niederlande). - Z.: 1000. - Tore: 1:0 Lukaku (49.), 1:1 Bensebaini (63./FE), 1:2 Hofmann (84.), 2:2 Lukaku (90.). - Gelb: D’Ambrosio, de Vrij, Handanovic - Kramer.

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