Aus, vorbei: Alexander Zverev scheidet in der Gruppenphase der ATP Finals aus. FOTO: DPA
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Aus, vorbei: Alexander Zverev scheidet in der Gruppenphase der ATP Finals aus. FOTO: DPA

Turbulente Saison beendet

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Für Alexander Zverev sind die ATP Finals vorbei. Wie zuletzt 2017 schaffte es der Hamburger nicht ins Halbfinale. Novak Djokovic, Rafael Nadal, Dominic Thiem und Daniil Medwedew kämpfen um den letzten Titel des Jahres.

Alexander Zverev beendet ein kompliziertes Tennis-Jahr ohne die erhoffte Chance auf das Endspiel bei den ATP Finals. Nach einem Fehlstart verlor Deutschlands bester Tennisspieler am Freitag in London das entscheidende Gruppenspiel gegen den serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic 3:6, 6:7 (4:7) und verpasste damit das Halbfinale. "Ich habe sehr schlecht angefangen. Wenn man die ersten drei Spiele wegnimmt, fand ich, dass ich eigentlich ein gutes Match gespielt habe und auch Chancen hatte", bilanzierte Zverev: "Ich habe gutes Tennis gezeigt nach 0:3."

Der 23-Jährige ist mit seinem Jahr sportlich sehr zufrieden, mit einem Lachen bilanzierte er: "Aus meinem Jahr kann man eigentlich einen Film machen." So viel habe er erlebt.

Zu Beginn der Saison hatte er bei den Australian Open sein erstes Grand-Slam-Halbfinale erreicht, bei den US Open verpasste er nach der langen Turnierpause aufgrund der Coronavirus-Krise nur knapp den Titel. Zuletzt verdrängten private Schlagzeilen das sportliche Geschehen: Kurz nach der Nachricht, dass Zverev Vater wird, ging seine frühere Freundin Olga Scharipowa mit Gewalt-Vorwürfen gegen ihn an die Öffentlichkeit.

Für Zverev steht nun Urlaub an, er kündigte eine Reise auf die Malediven an. Der fünfmalige Sieger Djokovic spielt dagegen am Samstag gegen den österreichischen US-Open-Sieger Dominic Thiem um den Einzug ins Endspiel. Im anderen Halbfinale treffen der spanische Weltranglisten-Zweite Rafael Nadal und der formstarke Russe Daniil Medwedew aufeinander. Wie für Zverev war für das deutsche Doppel Kevin Krawietz und Andreas Mies das Turnier bereits am Donnerstag nach der Gruppenphase vorbei.

"Ich werde ein perfektes Match brauchen, um gegen ihn zu gewinnen", hatte Zverev zuvor gesagt und war sich wie Djokovic der Ausgangssituation bewusst, dass nur der Sieger dieses Duells vom Freitag noch eine Titelchance hat. Doch Zverev verpatzte den Start: Nur zwei der ersten 14 Punkte gingen an ihn, mit einem Doppelfehler schenkte der Hamburger dem Serben das Break.

Der zweite Satz war umkämpfter. Zverev wurde aggressiver, machte deutlich mehr direkte Punkte als sein Kontrahent, konnte Möglichkeiten bei den nun engeren Aufschlagspielen des Australian-Open-Siegers aber nicht nutzen. "Novak hat unglaublich gut aufgeschlagen, das war sehr schwierig. Ein paar Punkte haben den Satz entschieden", sagte Zverev.

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