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Die Frankfurterin Sjoeke Nüsken verfolgt Maximiliane Rall vom FC Bayern München. IMAGO

Traum vom Pokalfinale geplatzt

(dpa/lhe). Der Traum von der erneuten Teilnahme am DFB-Pokal-Finale ist für die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt bereits im Achtelfinale vorbei. Die Mannschaft von Trainer Niko Arnautis unterlag am Samstag beim FC Bayern München mit 2:4 (1:2). Diesmal gelang den Eintracht-Frauen keine faustdicke Überraschung gegen den deutschen Meister wie vor zwei Wochen beim 3:

2 in der Bundesliga.

Arnautis wollte seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. »Wir haben wieder eine großartige Mentalität und Charakterstärke gezeigt. Dass wir über 90 Minuten dran waren und es den Bayern bis zum Schluss enorm schwer gemacht haben, spricht für unsere großartige Leistung«, sagte der 41-Jährige.

Die Nationalspielerinnen Lea Schüller (27. Minute), Giulia Gwinn (38.) und Klara Bühl (55./78.) trafen für die Münchnerinnen. Sjoeke Nüsken (42.) und Laura Feiersinger (64.) gelang vor 842 Zuschauern jeweils der zwischenzeitliche Anschlusstreffer. »Dadurch, dass wir giftig waren und nie aufgegeben haben, haben wir den Münchnerinnen nie die hundertprozentige Sicherheit gegeben. Dass es heute nicht gereicht hat, ist natürlich sehr bitter«, sagte die enttäuschte Feiersinger.

Sportdirektor Siegfried Dietrich verwies stolz darauf: »Unser Team hat gegen den deutschen Meister insgesamt fünf Tore schießen können, nach Rückständen Comeback-Qualitäten bewiesen und wertvolle Erfahrungen sowie Selbstvertrauen für die kommenden Herausforderungen gesammelt.«

Die Frankfurterinnen hatten in der Vorsaison das Pokalfinale erst nach Verlängerung ganz knapp mit 0:1 gegen den VfL Wolfsburg verloren. Gegen diesen Gegner hat die Frankfurter Eintracht nun das nächste schwere Auswärtsspiel in der Liga: Am Freitag geht’s für den Tabellendritten zum direkten Verfolger.

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