Die Münchner Leroy Sane, Serge Gnabry, Lucas Hernandez und Robert Lewandowski (v. r.) bejubeln einen der acht Bayern-Treffer beim Bundesliga-Auftakt gegen bemitleidenswerte Schalker. FOTO: DPA
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Die Münchner Leroy Sane, Serge Gnabry, Lucas Hernandez und Robert Lewandowski (v. r.) bejubeln einen der acht Bayern-Treffer beim Bundesliga-Auftakt gegen bemitleidenswerte Schalker. FOTO: DPA

Wie im Training

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Die Bayern sind sofort da. Der Meister, Pokalsieger und Champions-League-Gewinner lässt dem FC Schalke zum Saisonauftakt der Fußball-Bundesliga keine Chance. Serge Gnabry, Leroy Sané und Co. wirbeln beim 8:0-Schützenfest nach Belieben.

Das neue Flügelduo Serge Gnabry und Leroy Sane scherzte und lachte ausgewechselt auf der Tribüne, als der erst 17-jährige Jamal Musiala den Schlusspunkt setzte: Der furchteinflößende Dauer-Meister Bayern München mit dem Dreifach-Torschützen Gnabry und Star-Debütant Sane hat die Konkurrenz gleich zum Auftakt der 58. Bundesliga-Spielzeit mit der nächsten Gala eingeschüchtert. Der in allen Belangen überlegene Triple-Gewinner bezwang ein heillos überfordertes Schalke 04 locker-lässig 8:0 (3:0) - und das nach nur einwöchiger Vorbereitung. S04 hatte fast zwei Monate - aber keine Chance.

Nur 26 Tage nach dem Champions-League-Triumph hatten die Bayern nichts von ihrer Klasse eingebüßt - im Gegenteil. Die Torschützen Gnabry (4./47./59.) und Sane (71.), der seinem Kumpel zwei Treffer auflegte, präsentierten sich als neues Topduo auf den Flügeln. Der Ex-Schalker Leon Goretzka (19.), Toptorjäger Robert Lewandowski (31., FE), Thomas Müller (69.) und Musiala (81.) veredelten die für Schalke beschämende Show.

"Wir sind immer noch hungrig, obwohl das Triple gewonnen wurde", sagte Sane im ZDF, während Vorstandsmitglied Oliver Kahn anmerkte: "Es ist erstaunlich wie die Mannschaft an die Leistung der vergangenen Saison angeknüpft hat."

Die Schalker Horror-Serie dauert an: 17 Spiele wartet S04 jetzt schon auf einen Dreier, Ex-Boss Clemens Tönnies verfolgte die höchste Pleite seit fast 51 Jahren auf der Tribüne wie paralysiert.

Beim FCB musste Manuel Neuer zwar gleich in Minute 1 gegen Schalke-Debütant Goncalo Paciencia retten, der gute Ansätze zeigte. Doch bald rollte Angriff um Angriff auf Gäste-Keeper Ralf Fährmann zu.

Dabei baute Trainer Hansi Flick seine Endspiel-Elf auf gleich vier Positionen um. David Alaba saß auf der Tribüne - "nur wegen muskulärer Probleme", wie Flick beteuerte. Niklas Süle ersetzte ihn. Benjamin Pavard kam für den am Vortag verabschiedeten Thiago ins Team. Lucas Hernandez durfte anstelle von Alphonso Davies ran, Sane ersetzte Kingsley Coman (Quarantäne).

Der frühere Schalker fand sofort ins Team, überzeugte mit Spielfreude, Tempo und Dribblings. Die königsblaue Hintermannschaft bekam ihn ebenso wenig in den Griff wie Gnabry oder Lewandowski. Der Pole hätte schon vor dem von Ozan Kabak an ihm selbst verschuldeten Elfmeter erhöhen müssen. Kurz vor der Pause traf der aufgerückte Süle noch den Pfosten (41.).

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