Golf / European Open in Winsen

Tour-Neuling Knappe trifft falsche Entscheidung

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Am Ende der European Open war Golfprofi Alexander Knappe eine Spur zu aggressiv. Der 28 Jahre alte Tour-Neuling lag am Sonntag in Winsen an der Luhe vier Spielbahnen vor Schluss auf dem dritten Rang und traf dann die falsche Entscheidung. Er verzog den Schlag, und sein Ball landete im Wasser statt auf dem Grün – die kleine Chancen auf den möglichen ersten Sieg auf der Europa-Tour war dahin. Dennoch schaffte der Paderborner als Zwölfter des von heftigen Schauern, Sturm und Gewitter gezeichneten Turniers das beste Ergebnis seiner bisher kurzen Karriere.

Am Ende der European Open war Golfprofi Alexander Knappe eine Spur zu aggressiv. Der 28 Jahre alte Tour-Neuling lag am Sonntag in Winsen an der Luhe vier Spielbahnen vor Schluss auf dem dritten Rang und traf dann die falsche Entscheidung. Er verzog den Schlag, und sein Ball landete im Wasser statt auf dem Grün – die kleine Chancen auf den möglichen ersten Sieg auf der Europa-Tour war dahin. Dennoch schaffte der Paderborner als Zwölfter des von heftigen Schauern, Sturm und Gewitter gezeichneten Turniers das beste Ergebnis seiner bisher kurzen Karriere.

Seinen Premierensieg auf der Tour feierte überraschend Jordan Smith. Der 24-jährige Engländer setzte sich bei der mit zwei Millionen Euro dotierten Veranstaltung auf der Golfanlage Green Eagle vor den Toren Hamburgs im Stechen am zweiten Extra-Loch gegen den Titelverteidiger Alexander Levy aus Frankreich durch. Beide Spieler lagen nach vier Runden gemeinsam mit jeweils 275 Schlägen an der Spitze. Für den Sieg kassierte der Weltranglisten-125. ein Preisgeld von 333 330 Euro.

Knappe wollte sich nicht lange über seinen Fehlschlag ärgern. "Ich kann auf jeden Fall um den Sieg mitspielen. Ich bin ein guter Spieler und habe das Zeug dazu, zu gewinnen. Genau das nehme ich aus diesem Turnier mit", sagte er. Erst seit Anfang des Jahres hat Knappe den Tour-Status für die europäische Elite-Liga. Das Turnier im niedersächsischen Winsen litten an allen vier Turniertagen unter dem schlechten Wetter. Immer wieder hatten starke Regenfälle, Sturm und Gewitter über der Golfanlage zu Unterbrechungen geführt. Turnierdirektor Dominik Senn war "unter diesen Umständen sehr zufrieden", dass tausende Zuschauer gekommen waren.

Der Schlag des Turniers wurde am Samstag gespielt. Marcel Siem gelang bei seinem 400. Profi-Turnier ein Hole-in-One. Mit dem Ass auf der 17. Spielbahn gewann er den als Sonderpreis ausgelobten Luxus-Sportwagen des Titelsponsors. Am Sonntag war bei Siem die Luft raus. Der Ratinger beendete das Turnier auf dem 60. Rang.

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