Alexander Nübel wird heute Abend in Berlin im Schalker Kasten stehen. FOTO: DPA
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Alexander Nübel wird heute Abend in Berlin im Schalker Kasten stehen. FOTO: DPA

Torwart-Frage klärt sich von selbst

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Nübel kehrt nach abgelaufener Rot-Sperre zurück ins Schalker Tor, Vertreter Schubert muss zunächst verletzt aussetzen. Trainer Wagner will sich an einer Torhüter-Diskussion weiter nicht beteiligen.

Tagelange Grübeleien blieben Schalke-Trainer David Wagner erspart. In der kniffligen Entscheidung, ob Alexander Nübel ins Tor des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 zurückkehrt, sind durch die Verletzung des Keeper-Kollegen Markus Schubert Fakten geschaffen worden. "Unsere Nummer eins ist nicht mehr gesperrt und Alex steht im Tor", sagte Wagner vor dem Spiel am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) bei Hertha BSC. "Bis auf Weiteres", betonte Wagner, sei Nübel auch der Stammkeeper.

Mit der öffentlichen Diskussion konnte der Coach nach eigenen Aussagen "nicht viel anfangen": "Es war ja, als müsse ich mich zwischen einem Einarmigen und einem mit Glasauge entscheiden. Wir haben zwei richtig gute Torhüter. Der eine spielt ab Sommer bei Bayern, damit ist er kein schlechterer Mensch. Der andere spielt wahrscheinlich bei Olympia."

Wagner bestätigte am Donnerstag, dass Nübel im ersten Match nach Ablauf seiner Rot-Sperre (vier Spiele) wieder in die Startelf rückt. Schubert, der Nübel zuletzt vertrat, steht wegen Problemen an der Patellasehne nicht zur Verfügung. Wie lange Schubert, der bereits am vergangenen Dienstag nicht trainieren konnte, ausfällt, sollen Untersuchungen ergeben. Wagner teilte am Donnerstag mit, dass Schubert seit einigen Wochen Probleme an der Patellasehne habe. Die Verletzung sei während Nübels Sperre aber geheimgehalten worden. "Der Zeitpunkt, ihn aus dem Training zu nehmen, ist jetzt gekommen", sagte Wagner.

Vor dem Spiel beim FC Bayern München (0:5) am vergangenen Wochenende habe Schubert laut Wagner eine Spritze erhalten. Durch seine Patzer in dem Spiel war Schubert in die Kritik geraten. Neben dem Schlussmann muss Schalke in Berlin auch auf Verteidiger Jonjoe Kenny wegen eines fieberhaften Infekts verzichten.

Bei Hertha BSC geht es sportlich unter Trainer Jürgen Klinsmann nach dem 2:1 beim VfL Wolfsburg weiter aufwärts, dafür herrscht kurz vor Ende der Transferperiode reichlich Unruhe. Gleich mehrere Ex-Stammspieler wie Niklas Stark und Arne Maier beklagten sich öffentlich über ihre Rolle und klopften bei Geschäftsführer Michael Preetz wegen eines Winterwechsels an. Zumindest dem Duo verwehrte der Hauptstadtclub dies. Dafür hat die Hertha am Donenrstag Stürmer Krzysztof Piatek vom italienischen Traditionsclub AC Mailand verpflichtet, zuvor wurden schon Santiago Ascacibar vom Zweitligisten VfB Stuttgart und Lucas Tousart von Olympique Lyon geholt, der aber noch für ein halbes Jahr an Lyon ausgeliehen worden ist.

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