Simon Terodde trifft per Elfmeter zur Hamburger 1:0-Führung. FOTO: DPA
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Simon Terodde trifft per Elfmeter zur Hamburger 1:0-Führung. FOTO: DPA

Terodde schnürt Doppelpack

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(sid). Unbeeindruckt vom peinlichen Pokal-Aus und dem Eklat um Toni Leistner hat der Hamburger SV dank Torjäger Simon Terodde seinen Zweitliga-Auftakt gewonnen. Die Mannschaft von Neu-Trainer Daniel Thioune besiegte Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf durch einen Doppelpack des Neuzugangs verdient mit 2:1 (1:0). Der 1. FC Nürnberg kam beim Liga-Debüt von Chefcoach Robert Klauß nur zu einem 1:1 (1:0) bei Jahn Regensburg.

Der dreimalige Zweitliga-Torschützenkönig Terodde traf für den HSV erst per Foulelfmeter (45.+2) und sorgte dann in der zweiten Hälfte für die Entscheidung (60.). In der 90. Minute sah Düsseldorfs Nana Ampomah zunächst Gelb-Rot, Matthias Zimmermann (90.+3) verkürzte in Unterzahl.

Zu Beginn ihres dritten Anlaufs für die Rückkehr in die Bundesliga leisteten die Hanseaten zumindest ein bisschen Wiedergutmachung nach dem chaotischen Wochenstart und deuteten punktuell an, dass sie höheren Aufgaben gerecht werden könnten. Der von Uwe Rösler trainierte Gast präsentierte sich hingegen lange Zeit erstaunlich schüchtern.

Die Führung für den HSV fiel dennoch quasi aus dem Nichts. Der Elfmeterpfiff nach einem Foul von Florian Hartherz an Jeremy Dudziak war für den Gastgeber etwas schmeichelhaft, aber Terodde verwandelte ins rechte Eck.

Düsseldorf versuchte danach den Druck zu erhöhen. Die Rheinländer taten sich aber sehr schwer. Der HSV konzentrierte sich darauf, defensiv sicher zu stehen und über Konter für Entlastungen zu sorgen. Einen solchen schnellen Angriff nutzte dann abermals Terodde in Torjäger-Manier. Der Stürmer stand nach einem Dudziak-Querpass goldrichtig und musste nur noch einköpfen. Zimmermanns Anschluss nach einer Ecke kam zu spät.

Der neunmalige deutsche Meister aus Nürnberg, der erst in der Relegation die Klasse gehalten hatte, ging im oberpfälzisch-fränkischen Duell durch einen Fernschuss von Tim Handwerker (43.) in Führung, den insgesamt leistungsgerechten Ausgleich erzielte Max Besuschkow (58.) per Handelfmeter nach Videobeweis.

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