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Trainer Thomas Tuchel ist mit der Entwicklung des FC Chelsea zufrieden.

Fußball / Champions League

System Tuchel funktioniert

(sid). Thomas Tuchel war am Ende einer erfolgreichen Dienstreise nach Bukarest bester Laune. »Jetzt ist der Moment, sich zu freuen und kurz zu entspannen«, sagte der Teammanager des FC Chelsea und gab seiner Mannschaft einen Tag frei. Kurz durchschnaufen, bevor es in der Liga so richtig zu Sache geht.

Der 1:0-Auswärtserfolg im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse gegen Atletico Madrid war zuvor ganz nach Tuchels Geschmack ausgefallen. »Ich sehe den Willen, ich sehe den Hunger, ich sehe das Verlangen«, sagte der frühere Coach des FSV Mainz 05, von Borussia Dortmund und Paris St. Germain hochzufrieden nach der Partie gegen den spanischen Tabellenführer. Sechs Siege aus acht Duellen, in der Liga im Aufwind und in der Königsklasse auf Kurs Viertelfinale: Die Blues sind unter Tuchel voll im Groove. Chelsea bestätigte gegen Atletico seine erstaunliche Entwicklung unter dem deutschen Teammanager. Glanzpunkt war der entscheidende Treffer per Fallrückzieher von Olivier Giroud (69.). »Es war wieder eine sehr disziplinierte Leistung«, sagte Tuchel. Disziplin ist ein Leitbegriff in seiner Philosophie, mit der er schnell zu seinem Team durchgedrungen zu sein scheint. Erst zwei Gegentore kassierte Chelsea seit Tuchels Amtsübernahme Ende Januar.

In der Liga steht Chelsea nun im Rennen um die erneute Champions-League-Qualifikation ein »verrücktes« Programm bevor, wie Tuchel es nannte. Zunächst kommt am Sonntag der Tabellenzweite Manchester United an die Stamford Bridge, anschließend folgen Duelle beim FC Liverpool, dem FC Everton und Leeds United. Echte Tests für das System Tuchel, bevor am 17. März in London das Rückspiel gegen Atletico ansteht.

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